Arbeiten mit den Modulen 12516-A bis D

Die Module des Programmsystems ATLAS haben stets identischen Funktionsumfang und Oberfläche. Die Module im Apparatebau sind um die Option Werkstoff im Menü Modul erweitert.
Um diese Option kennenzulernen, starten Sie das Festigkeits-Programm

Wählen Sie im Quickstart über z.B. Regelwerke – Euronorm – EN 12516, das Modul 12516 A – Grundkörper Armaturengehäuse.

Starten Sie das Modul per Doppelklick oder Einfachklick
auf den grünen Startpfeil. ![]()
Es wird automatisch das Modul PROJECT (Projekt) mitgestartet. Hier sind die Liefernormen bereits eingetragen, können aber für jedes Projekt individuell angepasst werden.
Im Modul PROJECT geben Sie jetzt noch die zu verwendende Berechnungsvorschrift an und nach welcher Norm die Werkstoffdefinition erfolgen soll,

Wählen Sie aus den Optionen für 12516-A die angezeigten Standard-Einstellungen.
In die Eingabemaske geben Sie die Auslegungs- und Werkstoffdaten ein. Die Eingabewerte sind hier in normaler Schrift und die vom Programm berechneten Werte fett / blau dargestellt. Sobald Sie einen Wert eingeben, werden mögliche Berechnungen sofort ausgeführt.
Beispiel:
Nach der Eingabe von
Außendurchmesser und Ausgeführte Wandstärke
können der Innendurchmesser sowie das Verhältnis d0/di errechnet werden (s. Abbildung unten).

Wählen Sie als Werkstoff 1.4571.

Da mehrere Werkstoffe mit dieser Nummer in der Datenbank vorhanden sind, erscheint eine Auswahlliste.
Wählen Sie per Doppelklick
Nahtloses Rohr DIN 17485 AD-W2. LVID 478.


Die Werkstoffdaten sind
ins Berechnungsblatt übernommen worden.
Klicken Sie auf den Tab „Dokumentation“
Sie erhalten eine ausführliche Werkstoffdokumentation mit den Werkstoffkenngrößen und Kommentaren aus den entsprechenden Normen und Regelwerken. Diese Dokumentation kann auf Wunsch mit ausgedruckt werden.
Sie können die Doku auch per Maus-Auswahl und Copy&Paste für andere Zwecke aus dem Fenster entnehmen.
Geben Sie die restlichen erforderlichen Daten ein, die fehlenden Werte werden berechnet.
Wird ein Feld nicht berechnet, so fehlen noch die notwendigen Eingabewerte.
Wollen Sie prüfen, warum in diesem Beispiel die erforderliche Wanddicke (Betrieb) e0B noch nicht berechnet wurde, so gehen Sie in das entsprechende Feld.
Mit rechtem Mausklick auf das Eingabefeld und Abhängigkeitsanalyse erscheinen die Variablenabhängigkeiten in türkis dargestellt:

In diesem Fall genügt die Eingabe des Außendurchmessers; hier können alle fehlenden Werte ermittelt werden.

Nach der Eingabe von Werten werden jeweils die fehlenden Werte errechnet.
Geben Sie z.B. die erforderliche Wanddicke mit einem festen Wert ein, so besteht für das Programm die Möglichkeit, auf einen anderen Wert zurückzurechnen:
Wählen Sie den Außendurchmesser do aus, um den möglichen Außen-durchmesser do für die jetzt vorgegebene erforderliche Wandstärke Betrieb e0B auszurechnen.
Wählen Sie ‚Variable freimachen‘.

Der ursprüngliche Eingabewert für den Außendurchmesser do wird mit dem errechneten Wert überschrieben:

Unter der Option Atlas Parameterstudie besteht die Möglichkeit, die Auswirkung einer bzw. zwei Größen auf eine dritte Größe zu ermitteln.
In diesem Beispiel wird eine dreidimensionale Parameterstudie durchgeführt. Als X-Wert und Z-Wert wählen Sie die zu variierenden Größen und Wertebereiche aus.

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Nachdem Sie die Eingaben mit Start bestätigt haben, werden die errechneten Werte in der Übersicht dargestellt:
Eine graphische Darstellung der Parameter-studie wird unter Grafik angezeigt.
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