EN

Auf dieser Seite

Variablen

Variablenliste

Variable 56 – Art des ersten Flansches

Grundsätzlich werden 1. Flansch und 2. Flansch gleich behandelt.

Einzige Ausnahme bei Sacklöchern. Diese werden immer dem 1. Flansch zugerechnet.

6.1

6.2

Bild 6 - Vorschweißflansche mit Zylinderschalen (Beispiel 1)

7.1

7.2

Bild 7 - Vorschweißflansche mit Zylinderschalen (Beispiel 1)

8.1

8.2

Bild 8 - An Kegelschalen angeschweißte Flansche

9.1

9.2

Bild 9 - An Kugelschalen angeschweißte Flansche

Bild 10 - Glatter Anschweißflansch

Bild 11 - Blindflansch

12.1

12.2

Bild 12 - Lose Flansche mit Bund oder Bördel

Bild 13 - Überschieb-Schweißflansch mit Ansatz

Bild 14 - Gewindeflansch mit Ansatz

Variable 90 – Leckagerate [mg/(s·m)]

EN 1591-1 basiert auf dem Grundsatz der Einhaltung einer gewählten Leckagerate. In diesem Fall müssen die Dichtungskoeffizienten der Dichtung in Prüfungen nach EN 13555 ermittelt oder direkt EN 1591-2:2008 entnommen werden..

Umrechnung in verschiedene Leckageraten/Dichtheitsklassen (TA Luft)

Klasse A

Klasse B

 

Klasse C

 

≤ 10-6

≤ 6,1 · 10-6

≤ 10-4

≤ 6,1 · 10-4

≤ 10-2

≤ 6,1 · 10-2

 

 

 

 

 

 

Umrechnung von mbar·l/s:

DG: mittlerer Dichtungsdurchmesser in mm

Umrechnung auf andere Bedingungen (Hans-Joachim Tückmantel, Dichtungstechnik im Anlagenbau, expert Verlag 2011)

Das Leckageverhalten der Dichtung wird nach EN 13555 mit Helium bei 293,15 K = 20°C gemessen.

Ein Leckagerate bei einer anderen absoluten Temperatur T und für andere Medien, gekennzeichnet durch ihr Molekulargewicht M, kann bei unterstellter Molekularströmung und unter Vorbehalt - wie in DIN 28090-1 im Anhang A.7 ausgesprochen - nach folgender Umrechnung abgeschätzt werden:

T: absolute Temperatur in K

M: Molekulargewicht in kg/kmol

Bei der Umrechnung auf andere Drücke ist zu berücksichtigen, dass sich die Strömungsverhältnisse in den Leckkanälen ändern können. Winzigste Leckagen bei Druckdifferenzen ΔP unter 40 bar erfolgen eher als Molekularströmung, größere eher als Hagen-Poiseuille-Strömung. Nach Bierl [4.11] kann man bei einem zugrunde gelegten Kapillarmodell annehmen, dass für eine Druckdifferenz ΔP kleiner etwa 40 bar eine Molekularströmung nach Knudsen die laminare Strömung kompressibler Gase nach Hagen-Poiseuille im Gesamtmassenstrom überwiegt. Bei Druckdifferenzen ΔP über 40 bar hinaus überwiegt umgekehrt der laminare Strömungsanteil den Transport durch Molekularbewegung.

Eine Umrechnung von Gasleckagen auf andere Druckdifferenzen ΔP als 40 bar sollte deshalb nach folgender Vorschrift durchgeführt werden, die auch von der MPA Stuttgart empfohlen wird:

Für ΔP < 40 bar:

LΔP= L·(P2-P1)/(41-1)

Für ΔP = 40 bar:

LΔP= L

Für ΔP > 40 bar:

LΔP= L·(P2²-P1²)/(41²-1²)

Bei dieser quantitativen Betrachtungsweise ist es nicht zwingend, wenn auch empfehlenswert, dass die bereits angesprochene kritische Flächenpressung Qcrit erreicht oder überschritten wird. Selbstverständlich ist die Leckagekurve L1 oder L2 zu wählen, je nach dem die erreichte Flächenpressung kleiner oder größer als Qcrit ist. Wichtig ist einzig, dass im Betriebszustand-nach entsprechender Pressung im Einbauzustand - eine Flächenpressung sich einstellt, die zu der geforderten maximalen Leckrate führt.

Variable 101 - Dichtungsflächenpressung vor Entlastung

Wird vom Anwender vorgegeben. Man sollte mit dem niedrigstem Wert starten.

Falls einer der Lastfälle außer Montage beschränkend ist, kann man einen höheren Wert wählen.

Variable 222 – Mindestwanddicke des äquivalenten Zylinders

Nur zur Berechnung der Belastungsgrenze

Variable 223 – Mindestwanddicke des äquivalenten Zylinders

Nur zur Berechnung der Nachgiebigkeit

Variable 224 – Mindestwanddicke des äquivalenten Zylinders

Nur zur Berechnung der Nachgiebigkeit

Variable 225 – Effektive axiale Dicke

Eigentlich Af/bF. In Ermangelung von AF wird in der Regel die tatsächliche Flanschblattdicke eingesetzt. Dies wird im Modul so berechnet, kann jedoch überschrieben werden.

Variable 226 – Effektive axiale Dicke

Eigentlich Af/bF. In Ermangelung von AF wird in der Regel die tatsächliche Flanschblattdicke eingesetzt. Dies wird im Modul so berechnet, kann jedoch überschrieben werden.

Variable 284 – Wanddicke Ansatz, dünnes Ende

Nur bei Flanschen mit Ansatz:

Variable 341 – Mindestbruchdehnung

Ist nur in folgendem Zusammenhang von Bedeutung:

Abschnitt 8.2

Belastungsgrad für Schrauben:

(123)

Dabei ist

cA = 1 im Montagezustand bei Schraubenwerkstoffen mit Mindestbruchdehnung A ≥ 10 %

(124)

cA = 4/3 im Montagezustand bei Schraubenwerkstoffen mit Mindestbruchdehnung A < 10 %

(125)

cA = 0 in allen übrigen Belastungszuständen und in Montagezuständen ohne Aufbringen eines Drehmoments auf die Schrauben (Schraubenspannvorrichtungen)

(126)

Der Wert cA = 1 beruht auf der zulässigen plastischen Verformung. Entsprechend diesem Kriterium dürfen plastische Verformungen am Umfang der Schrauben im Montagezustand in geringem Umfang auftreten.

Die Anwendung dieses Kriteriums wurde für Schraubenwerkstoffe mit ausreichender Duktilität (A ≥ 10 %) durch industrielle Praxis bestätigt.

Der Wert cA = 4/3 beruht auf der zulässigen elastischen Verformung. Er darf auch bei ausreichend duktilen Schraubenwerkstoffen gewählt werden, wenn ein streng elastisches Verhalten der Schrauben im Montage-zustand gewünscht wird.

Variable 399 – Mindestwanddicke des äquivalenten Zylinders

Nur zur Berechnung der Belastungsgrenze

Variable 432 – Korrekturfaktor für Belastungsgrad Schrauben (Mutter)

Wird immer mit 1 vorbelegt, kann aber vom Anwender für alle Lastfälle einzeln überschrieben werden.

Für cB wird die Verwendung von Muttern mit festgelegten Prüfbelastungswerten von nicht weniger als den Mindest-Prüfbelastungswerten der Schrauben, an denen sie montiert sind, empfohlen (eN × fN ≥ 0,8 × dB0 × fB). Werden die Schrauben in den Flansch geschraubt, muss die Verbindungslänge der Schrauben in den Gewindelöchern ausreichend groß sein (l5t ≥ 0,8 × dB0 × fB/fF). Diese beiden Aspekte werden durch Einführung eines Korrekturfaktors cB ≤ 1 berücksichtigt, der wie folgt bestimmt wird:

(127)

Variable 488 – Art des zweiten Flansches

Grundsätzlich werden 1. Flansch und 2. Flansch gleich behandelt.

Einzige Ausnahme bei Sacklöchern. Diese werden immer dem 1. Flansch zugerechnet.

6.1

6.2

Bild 6 - Vorschweißflansche mit Zylinderschalen (Beispiel 1)

7.1

7.2

Bild 7 - Vorschweißflansche mit Zylinderschalen (Beispiel 1)

8.1

8.2

Bild 8 - An Kegelschalen angeschweißte Flansche

9.1

9.2

Bild 9 - An Kugelschalen angeschweißte Flansche

Bild 10 - Glatter Anschweißflansch

Bild 11 - Blindflansch

12.1

12.2

Bild 12 - Lose Flansche mit Bund oder Bördel

Bild 13 - Überschieb-Schweißflansch mit Ansatz

Bild 14 - Gewindeflansch mit Ansatz

Variable 501 – Rohrboden als Flansch

Beeinflusst die Steifigkeit. Übliches Vorgehen: Gesamte Querschnittsfläche der Rohrwände wird der Schalenwand zugerechnet.

Variable 502 – Rohrboden als Flansch

Beeinflusst die Steifigkeit. Übliches Vorgehen: Gesamte Querschnittsfläche der Rohrwände wird der Schalenwand zugerechnet.