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ASME VIII

Programmstart

Die Grundfunktionen und die grafische Oberfläche der Module aus dem Bereich Festigkeit sind konform. Starten Sie zuerst das Festigkeitsprogramm.

Wählen Sie im Quickstart über z.B. Regelwerke – ASME VIII, das Modul UG27 - Zylinderschalen unter Innendruck

Oder verwenden Sie die Suche und geben dort UG27 ein.

Starten Sie das Modul per Doppelklick oder Einfachklick auf den grünen Startpfeil.

Es wird automatisch das Modul PROJECT (Projekt) mitgestartet. Hier sind die Liefernormen bereits eingetragen, können aber für jedes Projekt individuell angepasst werden.

Im Modul PROJECT geben Sie jetzt noch die zu verwendende Berechnungsvorschrift an und nach welcher Norm die Werkstoffdefinition erfolgen soll.

Eingabe der Auslegungsdaten

In die Eingabemaske geben Sie die Auslegungs- und Werkstoffdaten ein. Die Eingabewerte sind hier in normaler Schrift und die vom Programm berechneten Werte blau dargestellt.

Sobald Sie einen Wert eingeben, werden mögliche Berechnungen sofort ausgeführt.

Auswahl des Werkstoffes

Wählen Sie aus dem Menü Modul die Option Werkstoffe (F4) oder geben Sie die Ihnen bekannte Werkstoffnummer (auch nur teilweise) in das Werkstofffeld ein und bestätigen Sie mit OK.

 

Regelwerk:               ASME  Table 1a: 2017

Halbzeug: Blech

Norm:        SA-240

Werkstoff: S30409

Die Festigkeitskennwerte sehen Sie im unteren Bereich unter Ergebnisse. Wählen Sie den gewünschten Werkstoff mit Doppelklick aus.

Die Werkstoffdaten wurden ins Berechnungsblatt übernommen.

Klicken Sie auf den Tab „Dokumentation“

Sie erhalten eine ausführliche Werkstoffdokumentation mit den Werkstoffkenngrößen und Kommentaren aus den entsprechenden Normen und Regelwerken. Diese Dokumentation kann auf Wunsch mit ausgedruckt werden.

Sie können die Doku auch per Maus-Auswahl und Copy&Paste für andere Zwecke aus dem Fenster entnehmen.


Ausführen der Berechnung

Geben Sie die restlichen erforderlichen Daten ein. Die fehlenden Werte werden nun berechnet.

Wird ein Feld nicht berechnet, so fehlen noch notwendige Eingabewerte. Um festzustellen, warum in diesem Beispiel die erforderliche Wanddicke t noch nicht berechnet wurde, gehen Sie in das entsprechende Feld. Unter Optionen   und  ‚Abhängigkeitsanalyse   werden alle abhängigen Variablen farbig hinterlegt angezeigt.

Türkis:    Einflussvariablen

Orange:  Abhängige Variablen

Gelb:      Zu untersuchende Variable

In diesem Fall genügt die Eingabe des Schweißnahtfaktors. Daraus können alle fehlenden Werte ermittelt werden.

Rückrechnung

Das Programm bietet auch die Möglichkeit, Ergebniswerte vorzugeben und Eingabewerte zurückzurechnen.

Geben Sie die Wanddicke ohne Zuschläge t0 mit einem festen Wert (2,5 mm) ein. Für das Programm besteht dann die Möglichkeit, auf einen anderen Wert zurückzurechnen:

Wählen Sie die ausgeführte Wanddicke te aus, um diese zu einer berechneten Größe zu machen.

Der ursprüngliche Eingabewert für die Wanddicke wird mit dem errechneten Wert überschrieben:

Durchführen von Parameterstudien

Unter der Option Atlas / Parameterstudie lässt sich die Auswirkung einer bzw. zweier Größen auf eine dritte Größe ermitteln.

Siehe ATLAS Handbuch "Parameterstudie"


 

Aufruf und Nachladen mehrerer Module – Module verbinden

Sie kennen nun die Handhabung eines Moduls. Alle Module des Programmsystems ATLAS sind identisch in der Vorgehensweise und verfügen über nahezu gleiche Optionen. Zur Lösung eines Problems sind jedoch oftmals mehrere Module notwendig, die Informationen untereinander austauschen müssen.

Beispiel:

Starten Sie das Programm Festigkeit und wählen Sie das Modul UG27 und führen Sie eine Festigkeitsberechnung für einen Zylinder  durch.

Wählen Sie aus der Projekt-Übersicht ein neues Modul:

Wählen Sie das Modul „UG32 Einzelne Ausschnitte in Zylinder-, Kegel- und Kugelschalen

Wählen Sie den Typ des Bodens ‚Klöpperboden“.

Ziehen Sie das UG27 Symbol aus der Projekt-Übersicht in die Maske von UG32. Alle relevanten Werte werden nun aus dem Modul UG27 übernommen. Diese Werte sind ab sofort miteinander verbunden.

Verbundene Variablen werden kursiv dargestellt.

Eine Änderung dieser Verbundvariablen in einem Modul bewirkt dann eine Änderung in den verbundenen Modulen und deren Nachrechnung.

Jetzt müssen Sie nur noch die Angaben zum Boden vervollständigen.