LG
Absolute Rauhigkeit K für verschiedene Materialien in mm
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Glas, Blei-, Kupfer-, Messingrohre gezogen |
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0 – 0,0015 |
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Stahlrohre gezogen |
neu nach längerem Gebrauch gereinigt mäßig verrostet oder leichte Verkrustungen starke Verkrustungen |
0,04 (0,02 – 0,1)
0,15 – 0,20
≤ 0,40 ≤ 3,0 |
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Stahlblech verzinkt Stahlrohre verzinkt |
glatt (Lüfterrohre) normal galvanisiert |
0,07 0,15 |
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Stahlrohre geschweißt |
neu neu, bituminiert gebraucht, gereinigt gleichmäßig verrostet leichte Verkrustung starke Verkrustung |
0,05 (bis 0,1) 0,05 0,15 – 0,20 ≤ 0,40 1 – 1,5 2 – 4 |
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Stahlrohre genietet |
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0,9 (0,5 – 10) |
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Gussrohre |
neu neu, bituminiert angerostet verkrustet |
0,26 (bis 1) 0,10 – 0,15 1,0 – 1,5 1,4 – 4,0 |
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Betonrohre |
Glattstrich rauh |
0,3 (bis 0,8) 1,2 (bis 3) |
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Asbest-Zement-Rohre |
(Eternit; Toschi) |
0,05 –0,1 |
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Bretter |
ungehobelt gehobelt |
0,7 0,2 |
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Backsteinmauerwerk |
normal gefügt |
1,3 |
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Kunststoffrohre |
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≤ 0,0015 |
Beim sogenannten homogenen Modell wird von der Vorstellung ausgegangen, dass Dampf- und Flüssigphase gleichmäßig über den Rohrquerschnitt verteilt sind und mit derselben Geschwindigkeit (schlupffrei) strömen. Obwohl am ehesten Blasen- oder Nebelströmung dieser Vorstellung nahekommen, werden einige Modellvarianten auch erfolgreich für andere Strömungsformen verwendet.
Das heterogene Modell beruht auf der Vorstellung, dass Dampf- und Flüssigphase mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten verschiedene Querschnittsteile des Rohres durchströmen. Die Wechselwirkung zwischen den Phasen wird in den meisten Modellvarianten nicht separat betrachtet, ist aber in den angepassten Koeffizienten der Korrelationen mit abgebildet.
Für den Reibungsdruckverlust wird im VDI Wärmeatlas neben modellbasierten Ansätzen für Strömungen nach dem homogenen bzw. heterogenen Modell auch ein empirischer Ansatz nach Müller-Steinhagen und Heck vorgeschlagen. Ziel der Autoren war eine gegenüber den oft nur aufwändig zu implementierenden modellbasierten Ansätzen deutlich einfacher handhabbare und dennoch fundierte Berechnungsvorschrift zu schaffen. Trotz des tatsächlich sehr einfachen Aufbaus zeigt diese bis heute weit verbreitet eingesetzt Korrelation immer wieder sehr gute Übereinstimmung auch zu neueren experimentellen Daten.