EN

Auf dieser Seite

LG

eReference Springer Verlag

Variablen

Variable 54 – Absolute Rauigkeit

Absolute Rauhigkeit K für verschiedene Materialien in mm

Glas, Blei-, Kupfer-, Messingrohre gezogen

 

0 – 0,0015

Stahlrohre gezogen

neu

nach längerem Gebrauch gereinigt

mäßig verrostet oder leichte Verkrustungen

starke Verkrustungen

0,04 (0,02 – 0,1)

 

0,15 – 0,20

 

≤ 0,40

≤ 3,0

Stahlblech verzinkt

Stahlrohre verzinkt

glatt (Lüfterrohre)

normal galvanisiert

0,07

0,15

Stahlrohre geschweißt

neu

neu, bituminiert

gebraucht, gereinigt

gleichmäßig verrostet

leichte Verkrustung

starke Verkrustung

0,05 (bis 0,1)

0,05

0,15 – 0,20

≤ 0,40

1 – 1,5

2 – 4

Stahlrohre genietet

 

0,9 (0,5 – 10)

Gussrohre

neu

neu, bituminiert

angerostet

verkrustet

0,26 (bis 1)

0,10 – 0,15

1,0 – 1,5

1,4 – 4,0

Betonrohre

Glattstrich

rauh

0,3 (bis 0,8)

1,2 (bis 3)

Asbest-Zement-Rohre

(Eternit; Toschi)

0,05 –0,1

Bretter

ungehobelt

gehobelt

0,7

0,2

Backsteinmauerwerk

normal gefügt

1,3

Kunststoffrohre

 

≤ 0,0015

Variable 77 – Modell der Zweiphasenströmung

Beim sogenannten homogenen Modell wird von der Vorstellung ausgegangen, dass Dampf- und Flüssigphase gleichmäßig über den Rohrquerschnitt verteilt sind und mit derselben Geschwindigkeit (schlupffrei) strömen. Obwohl am ehesten Blasen- oder Nebelströmung dieser Vorstellung nahekommen, werden einige Modellvarianten auch erfolgreich für andere Strömungsformen verwendet.

Das heterogene Modell beruht auf der Vorstellung, dass Dampf- und Flüssigphase mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten verschiedene Querschnittsteile des Rohres durchströmen. Die Wechselwirkung zwischen den Phasen wird in den meisten Modellvarianten nicht separat betrachtet, ist aber in den angepassten Koeffizienten der Korrelationen mit abgebildet.

Variable 78 – Modell zur Berechnung des Reibungsdruckverlust

Für den Reibungsdruckverlust wird im VDI Wärmeatlas neben modellbasierten Ansätzen für Strömungen nach dem homogenen bzw. heterogenen Modell auch ein empirischer Ansatz nach Müller-Steinhagen und Heck vorgeschlagen. Ziel der Autoren war eine gegenüber den oft nur aufwändig zu implementierenden modellbasierten Ansätzen deutlich einfacher handhabbare und dennoch fundierte Berechnungsvorschrift zu schaffen. Trotz des tatsächlich sehr einfachen Aufbaus zeigt diese bis heute weit verbreitet eingesetzt Korrelation immer wieder sehr gute Übereinstimmung auch zu neueren experimentellen Daten.