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S33

Zusatzlasten

Bitte beachten Sie Zusatzlasten wie z.B. Wind und Erdbeben, aber auch Torsionsmomente aus Rührwerken.

WICHTIG: Diese Zusatzlasten müssen gegebenenfalls für beide Zustände (drucklos und mit Innendruck beaufschlagt) nachgewiesen werden.

Beispiel: Verlauf der Vergleichsspannung im Boden über den Innendruck

Der Innendruck wird von 0 bar bis 20 bar variiert. Mit zunehmendem Druck nimmt die Vergleichsspannung zunächst ab, da der Innendruck stützend wirkt. Die Vergleichsspannung erreicht bei ca. 7 bar ein Minimum. Danach steigt die Vergleichsspannung wieder an, da die Druckspannung nun dominierend wird.

Verlauf der Vergleichsspannung
(Erstellt mit LV Atlas Option 'Parameter Studie')

 

Apparate mit Tragfüßen

aus: Eberhard Wegener, Festigkeitsberechnung Verfahrenstechnischer Apparate, Wiley-VCH Verlag GmbH Weinheim 2002

Vertikal angeordnete, auf Fundamenten stehende Apparate werden mit Tragfüßen ausgerüstet. Diese können aus Rohr bestehen, senkrecht oder geneigt, mit oder ohne Verstärkungsblech am gewölbten Boden, oder aus Profilstahl, mit Verstärkungsplatte am zylindrischen Mantel angeschweißt, ausgeführt werden. Für Apparatefüße gelten die DIN 28 081 T. 1 bis DIN 28 081 T4, wobei DIN 28 081 T. 1 nur auf senkrecht angeordnete Tragfüße aus Rohr beschränkt bleibt.

Die zum Apparatedurchmesser gehörenden Abmessungen der Tragrohre, des Verstärkungsbleches, der Fußplatte und deren Verankerung sind in DIN 28 081 T. 1 vorgeschrieben. Dabei sind 4 Tragfüße die Normalausführung, die erforderlichenfalls erweitert werden können in Abhängigkeit des Gesamtgewichtes des Apparates mit Zusatzlasten, sie müssen jedoch auf dem gleichen Teilkreisdurchmesser liegen und einen Mindestabstand

zwischen den Verstärkungsblechen aufweisen. Der Abstand gilt sinngemäß auch gegenüber Stutzen im Behälterboden. DIN 28 081 T. 3 enthält die maximalen Gewichtskräfte für Apparatefüße aus Rohr mit Verstärkungsblech im Geltungsbereich

bei statischer Belastung. Die Schweißnähte zwischen Verstärkungsblech und Boden werden als Kehlnähte ausgeführt und sind so auszulegen, daß sie die Kräfte entsprechend den Wanddicken übertragen können. Die Dicke der Verstärkungsplatte ist mit dem tatsächlich auftretenden Gesamtgewicht zu ermitteln.

Abb. 11.31 Geometriedaten zur Ermittlung der Tragfähigkeit durch Tragfüße belasteter gewölbter Böden