AD 2000
Die Module des Programmsystems ATLAS haben stets identischen Funktionsumfang und Oberfläche. Die Module im Apparatebau sind um die Option Werkstoff im Menü Modul erweitert.
Um diese Option kennenzulernen, starten Sie das Festigkeits-Programm.

Wählen Sie im Quickstart über z.B. Regelwerke – AD 2000 – Reihe B, das Modul B1- Zylinderschalen unter Innendruck

Oder verwenden Sie die Suche und geben dort B1 ein.

Starten Sie das Modul per Doppelklick oder Einfachklick
auf den grünen Startpfeil. ![]()
Es wird automatisch das Modul PROJECT (Projekt) mitgestartet. Hier sind die Liefernormen bereits eingetragen, können aber für jedes Projekt individuell angepasst werden.
Im Modul PROJECT geben Sie jetzt noch die zu verwendende Berechnungsvorschrift an und nach welcher Norm die Werkstoffdefinition erfolgen soll,
z. B. Berechnung nach AD 2000 aber, Werkstoffe nach EN 13445-3

In die Eingabemaske geben Sie die Auslegungs- und Werkstoffdaten ein.
Die Eingabewerte sind in normaler Schrift und die vom Programm berechneten Werte fett und blau dargestellt.
Sobald Sie einen Wert eingeben, werden mögliche Berechnungen sofort ausgeführt.

Nach der Eingabe von ‚Außendurchmesser‘ und „Ausgeführte Wanddicke“ können z.B. der „Innendurchmesser“ sowie das „Verhältnis Da/Di“ errechnet werden (s. Abbildung).
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Wählen Sie nun aus dem Menü Modul die Option Werkstoffe (F4) oder geben Sie die Ihnen bekannte Werkstoffnummer (auch nur teilweise) in das Werkstofffeld ein und bestätigen Sie mit OK.
Regelwerk: AD W1 Halbzeug: Blech Norm: 10028-2:2009 Werkstoffnr.: 1.0425
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Die Festigkeitskennwerte sehen Sie im unteren Bereich unter Ergebnisse. Wählen Sie den gewünschten Werkstoff mit Doppelklick aus.
Die Werkstoffdaten werden in das Berechnungsblatt übernommen.
Klicken Sie auf den Tab „Dokumentation“
Sie erhalten eine ausführliche Werkstoffdokumentation mit den Werkstoffkenngrößen und Kommentaren aus den entsprechenden Normen und Regelwerken. Diese Dokumentation kann auf Wunsch mit ausgedruckt werden.
Sie können die Doku auch per Maus-Auswahl und Copy&Paste für andere Zwecke aus dem Fenster entnehmen.
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Geben Sie die restlichen erforderlichen Daten ein.
Wird ein Feld nicht berechnet, so fehlen notwendige Eingabewerte. Um festzustellen, warum z.B. die erforderliche Wanddicke sB noch nicht berechnet wurde, gehen Sie in das entsprechende Feld.
Unter Optionen und ‚Abhängigkeitsanalyse
werden alle abhängigen Variablen angezeigt.
Türkis: Einflussvariablen Orange: Abhängige Variablen Gelb: Zu untersuchende Variable
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In diesem Fall genügt die Eingabe des Schweißfaktors. Daraus können alle fehlenden Werte ermittelt werden |
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Wie Sie wissen, werden nach der Eingabe von Werten jeweils die fehlenden Werte errechnet.
Der Behälter soll zum Beispiel 300 Liter fassen.
Überschreiben Sie den Wert für das errechnete Innenvolumen VI mit dem gewünschten Wert 0,3 m³.
Für das Programm besteht dann die Möglichkeit, auf einen anderen Wert zurückzurechnen.
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Wählen Sie die Länge (Höhe) L aus, um die mögliche Länge L für das jetzt vorgegebene Innenvolumen VI auszurechnen.
Der ursprüngliche Eingabewert für die Länge L wird mit dem errechneten Wert überschrieben:
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Unter der Option Atlas / Parameterstudie lässt sich die Auswirkung einer bzw. zweier Größen auf eine dritte Größe ermitteln.
Siehe ATLAS Handbuch "Parameterstudie".
Sie haben nun die Handhabung eines Moduls kennengelernt. Alle Module des Programmsystems ATLAS sind identisch in der Handhabung und verfügen über nahezu gleiche Optionen. Oft kann ein Problem jedoch nicht mit einem einzigen Modul gelöst werden.
In der Regel sind mehrere Module, die Informationen untereinander austauschen müssen, zur Lösung notwendig. Im Bereich der Festigkeit könnte dies so aussehen:
Starten Sie das Programm AD. Wählen Sie das Modul B1 und führen Sie eine Festigkeitsberechnung für einen Zylinder durch.

In diesem Zylinder befindet sich ein Stutzen mit einem Außendurchmesser von 114.3 mm. Dieser Ausschnitt muss mit AD 2000 / B9 nachgewiesen werden. Dazu wählen Sie ein neues Modul aus der Projekt-Übersicht

Wählen Sie das Modul „B9 Einzelne Ausschnitte in Zylinder-, Kegel- und Kugelschalen.

Sie gelangen in das Modul AD B9. Wählen Sie für dieses Beispiel einen eingesetzten Stutzen.
Ziehen Sie das B1 Symbol aus der Projekt-Übersicht in die Maske von B9. Alle relevanten Werte werden nun aus dem Modul B1 übernommen. Diese Werte sind ab sofort miteinander verbunden.

Verbundene Variablen werden kursiv dargestellt.
Eine Änderung dieser Verbundvariablen in einem Modul bewirkt dann eine Änderung in den verbundenen Modulen und deren Nachrechnung.
Jetzt müssen Sie nur noch die Angaben für den Stutzen vervollständigen.






