Festigkeitsberechnungen mit einem Modul
Das Programmpaket umfasst die folgenden Module:
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ER06 |
Rohrleitungsbauteile unter Innendruck, gerade Rohre, Rohrbögen, Segmentbögen Reduzierstücke, Kegelschalen und diverse Verbindungsstellen nach DIN EN 13480-3 Kap. 6 |
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ER07 |
Gewölbte Böden unter Innendruck nach DIN EN 13480-3 Kap. 7.1.2 - 7.1.5 |
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ER08 |
Ausschnitte und Abzweige nach DIN EN 13480-3 Kap. 8.3.4 - 8.6.3 |
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ER11 |
Feste Anbauteile an metallische industrielle Rohrleitungen
nach DIN EN 13480-3 |
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1591 |
Vorschriften für die Auslegung von runden
Flanschverbindungen, Schrauben und Dichtungen; |
Die Grundfunktionen und die grafische Oberfläche der Module aus dem Bereich Festigkeit sind konform. Starten Sie das Festigkeitsprogramm.

Wählen Sie im Quickstart über z.B. Regelwerke – Euronorm – EN 13445, das Modul EN 07 – Zylinderschalen unter Innendruck Bestätigen Sie im anschließenden Fenster die Bauform „7.1.2 halbkugelförmige Böden“.

Es wird automatisch das Modul Project (Projekt) mitgestartet.
Geben Sie jetzt noch die zu verwendende Berechnungsvorschrift an und nach welcher Norm die Werkstoffdefinition erfolgen soll.

Die Einstellungen werden für das bestehende Projekt vorgenommen und mit der ATL abgespeichert.
In die Eingabemaske geben Sie die Auslegungs- und
Werkstoffdaten ein. Die Eingabewerte sind hier
in normaler Schrift und die vom Programm berechneten Werte blau dargestellt.

Tragen Sie im Werkstoffeingabefeld der Eingabemaske die Werkstoffnummer 1.0345 ein und bestätigen mit ‚ENTER‘: Der Werkstoffserver wird gestartet.

Selektieren Sie durch Doppelklick aus dem Listenfeld das Blech nach Liefernorm EN 10028-2:2009 ohne Regelwerk.
>> bei EN 13445 ist kein zusätzliches Regelwerk wie AD etc. erforderlich.

Die Festigkeitskennwerte sehen Sie im unteren Bereich unter Ergebnisse. Wählen Sie den gewünschten Werkstoff mit Doppelklick aus, dann werden die Festigkeitswerte in die Berechnungsmaske übernommen.
Klicken Sie auf den Tab „Dokumentation“
Sie erhalten eine ausführliche Werkstoffdokumentation mit den Werkstoffkenngrößen und Kommentaren aus den entsprechenden Normen und Regelwerken. Diese Dokumentation kann auf Wunsch mit ausgedruckt werden.
Sie können die Doku auch per Maus-Auswahl und Copy&Paste für andere Zwecke aus dem Fenster entnehmen.

Geben Sie die restlichen Daten für die Berechnung ein. Für jeden Eingabewert werden mögliche Berechnungen sofort ausgeführt z.B. wird nach Eingabe des Materials sofort die Berechnungswanddicke ea berechnet.

Wird ein Feld nicht berechnet, fehlen notwendige
Eingabewerte. Sie können feststellen, welche Werte fehlen, indem Sie das
entsprechende Eingabefeld mit der rechten Maustaste anklicken und im
Kontextmenu
Abhängigkeitsanalyse anklicken.
Alternativ können Sie ein Fragezeichen (?) in das Variablenfeld der abzufragenden Variablen eingeben. Alle mathematisch abhängigen Variablen werden farbig hervorgehoben.
Für die erforderliche Wanddicke e erscheint folgendes Fenster:

Bei diesem Beispiel fehlt noch der Schweißnahtfaktor, um alle fehlenden Werte zu ermitteln.

Unter der Option Atlas / Parameterstudie kann die Auswirkung einer bzw. zweier Größen auf eine dritte Größe ermittelt werden.
Siehe ATLAS Handbuch "Parameterstudie".
Das Programm bietet auch die Möglichkeit, Ergebniswerte vorzugeben und Eingabewerte zurückzurechnen.
Man kann z.B. einen zulässigen Maximaldruck PS= 20 bar = 2 MPa in das entsprechende Eingabefeld eingeben, um die dafür erforderliche ausgeführte Wanddicke en mit Zuschlägen zu berechnen. Nach Eingabe von PS = 20 bar erscheint eine Liste mit abhängigen Variablen, wobei die ausgeführte Wanddicke freigemacht werden kann.

Der ursprüngliche Eingabewert für die ausgeführte Wanddicke en wird mit dem errechneten Wert überschrieben.
