Variablenliste
Details: Abminderungsfaktor für den
Wärmeübergangskoeffizienten in der Innenwendel.
Der Faktor berücksichtigt den Einfluss der Rohrkrümmung auf den Wärmeübergang
an der Krümmungs-Innenseite des Rohres. Aufgrund der Rohrkrümmung ist die
Geschwindigkeit des Öls und somit auch der Wärmeübergang an der Innenfaser
kleiner als an der Außenfaser. Der Faktor geht in die Berechnung der mittleren
Wandtemperatur der Innenwendel und des Temperaturanstiegs in der thermischen
Grenzschicht in der Innenwendel und somit in die Berechnung der maximalen
Filmtemperatur ein. Dieser Faktor wird standardmäßig berechnet, kann aber auch
vom Anwender vorgegeben werden
Der Abminderungsfaktor fA gibt das Verhältnis von Tatsächlicher Flammentemperatur zu Theoretischer Flammentemperatur an.
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Vorschlagswerte:
fA = 0.77 für Heizöle
fA = 0.80 für Erdgas und Flüssiggas
Krümmungsdurchmesser für ölseitigen Druckverlust
Der Krümmungsdurchmesser wird zur Berechnung des
Wärmeübergangskoeffizienten der Wendel benötigt.
Er wird wie folgt berechnet
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D Krümmungsdurchmesser DW Wendeldurchmesser h Wendelsteigung |
Der Unterschied zwischen D und DW ist gering.
Ausnahme: Die Wendel ist stark gekrümmt und die Wendelsteigung groß
Abminderungsfaktor für die Abflachung der Wärmestromdichte auf dem Rohrscheitel
Es wird davon ausgegangen, dass im Feuerraum die Wärme primär durch Strahlung übertragen wird.
Aufgrund der gekrümmten Oberfläche der Rohre ist die Wärmestromdichte über dem Umfang der Rohre nicht konstant. Daraus resultiert eine tangentiale Wärmeableitung über dem Umfang der Rohre und somit eine Verminderung der Wärmestromdichte auf dem Rohrscheitel. Diese Verminderung beschreibt der empirische Faktor f0.
Der Faktor geht in die Berechnung des Temperaturanstiegs des Öls in der thermischen Grenzschicht ein. Der Faktor wird standardmäßig berechnet, kann aber auch vom Anwender vorgegeben werden.
s. Variable 37 – Krümmungsdurchmesser der Innenwendel
Mit dieser Temperatur werden die Stoffwerte des Öls in der inneren Wendel ermittelt.
Mit dieser Temperatur werden die Stoffwerte Öls in der äußeren Wendel ermittelt.
Dieser Faktor gibt dem Anwender die Möglichkeit, den berechneten Druckverlust zu erhöhen oder zu erniedrigen. Diese Möglichkeit wird von Anwendern des Programms genutzt, die Vergleichswerte für den Druckverlust aus bestehenden Apparaten haben.
Bei Beginn der Berechnung wird die Rauchgasaustrittstemperatur entsprechend der Bei Beginn der Berechnung wird die Rauchgasaustrittstemperatur entsprechend der Strömungsführung vom Programm automatisch gesetzt. d.h. bei Gegenstrom-Führung 30 °C höher als die Rücklauftemperatur und bei Gleichstrom-Führung 30 °C höher als die Vorlauftemperatur. Der Wert für die Rauchgasaustrittstemperatur kann jederzeit vom Anwender überschrieben werden.
Mit der Option "Iteration auf Rauchgasaustrittstemperatur" wird die tatsächliche Austrittstemperatur des Rauchgases berechnet, so dass die Leistungsreserve kleiner +/- 0.5 % beträgt.
Die Leistungsreserve entspricht der Reserve des Wärmeübertragers. Sie ist das Verhältnis von „Insgesamt übertragener Wärmeleistung / Nennleistung.
Mit diesem Faktor kann der Flammendurchmesser an den tatsächlichen Flammendurchmesser des verwendeten Brenners angepasst werden.
Mit diesem Faktor kann die Flammenlänge an die tatsächliche Flammenlänge des verwendeten Brenners angepasst werden.
Die Normdichte ρN von Erdgas hängt von dessen Zusammensetzung ab. Die Normdichte von reinem Methan beträgt 0,72 kg/m³. Durch zusätzliche Kohlenwasserstoffe (Ethan: ρN = 1,36 kg/m³, Propan: ρN = 2,01 kg/m³, n-Butan: ρN = 2,71 kg/m³) und Inertgase (Stickstoff: ρN = 1,25 kg/m³, Kohlendioxid: ρN = 1,98 kg/m³) erhöht sich die Normdichte. Im Modul BREN wird die Normdichte mit 0,80 kg/m³ vorbelegt. (Normzustand: 0 °C und 1,01325 bar)
Der Emissionsgrad wird standardmäßig mit dem Wert 0.8 vorbelegt.