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Beispielrechnung für einen Doppelrohr-Wärmeübertrager

Berechnung eines Doppelrohr-Wärmeübertragers mit dem Programm WTS

 

Im Programm WTS erfolgt die Voreinstellung für die Berechnung eines Doppelrohr-Wärmeübertragers in

der Form "Auswahl der Grunddaten".

Diese Form erscheint nach dem Programmstart. Durch Anklicken der Option "Doppelrohr-Wärmeübertrager" im Feld "Optionen der Berechnung" wird die Berechnung gestartet.

Unter Innenrohre und Mantelrohre sind verschiedene Rohre hinterlegt. Diese können vom Anwender selbst mit seinen Rohren erweitert werden.

Möchten Sie Rohre verwenden, die nicht in diesen Auswahlboxen enthalten sind, können Sie die Zahlenwerte für den Rohraußendurchmesser und die Wanddicke in die Textfelder unter den Auswahlboxen eintragen. Die Werte für das Innen- und das Außenrohr können auch später in der WTS-Maske noch geändert werden.

Die Einbaulage horizontal oder vertikal geht bei der Berechnung von einphasigen Medien nicht in die Berechnung ein, sie ist nur bei Kondensationsvorgängen von Bedeutung.

Wählen Sie in dieser Form das rohr- und mantelseitige Medium aus und bestätigen Sie Ihre Wahl mit „OK“. Es öffnet sich die Form „Visual WTS“.

In dieser Form können Sie bereits Ihre Systemdaten für das rohr- und mantelseitige Medium eingeben. Bestätigen Sie Ihre Eingabe wieder mit „OK“. Das Programm wechselt in die Eingabemaske von WTS.

Hier können Sie Systemdaten (Drücke, Temperaturen, Massenströme) eingeben oder korrigieren.

Sind die Systemdaten vollständig eingegeben, wird die Berechnung gestartet und die erforderliche Bündellänge errechnet.

>> Geben Sie die ausgeführte Bündellänge ein d.h. die Rohrlänge, mit der der Apparat gefertigt wird. Mit dieser Rohrlänge wird der Apparat neu berechnet.

Da der Wärmeübergang bei der Strömung durch Rohre von der Rohrlänge abhängt, insbesondere bei laminarer Rohrströmung, kann sich die erforderliche Bündellänge nach Eingabe der ausgeführten Bündellänge ändern. Passen Sie die ausgeführte Bündellänge an die erforderliche an. Die Differenz zwischen erforderlicher und ausgeführter Bündellänge entspricht der "Reserve" der Auslegung.

Wenn die ausgeführte Bündellänge sehr groß wird und Sie deshalb mehrere Doppelrohre in Reihe schalten müssen, können Sie dies durch Eingabe der „Anzahl Tauscher seriell“ berücksichtigen.

Passen Sie die ausgeführte Bündellänge an die erforderliche Bündellänge an.


Vervollständigen Sie die Auslegung mit der Berechnung der Druckverluste durch Eingabe der Stutzendurchmesser.