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Variablen

Variablenliste

Variable 3 – Windzone

s. Windlastzonen

Variable 4 - Windzone differenziert

Tabelle NA.B.3 — Vereinfachte Geschwindigkeitsdrücke für Bauwerke bis 25 m Höhe

 

Windzone

Geschwindigkeitsdruck qp in kN/m² bei einer Gebäudehöhe h in den Grenzen von

h £ 10m

10 m < h £ 18 m

18 m < h £ 25 m

1

Binnenland

0,50

0,65

0,75

 

2

Binnenland

0,65

0,80

0,90

Küste und Inseln der Ostsee

0,85

1,00

1,10

 

3

Binnenland

0,80

0,95

1,10

Küste und Inseln der Ostsee

1,05

1,20

1,30

 

4

Binnenland

0,95

1,15

1,30

Küste der Nord- und Ostsee und

Inseln der Ostsee

 

1,25

 

1,40

 

1,55

Inseln der Nordsee

1,40

—

—

Variable 5 – Geländekategorie

s. Geländekategorien

Variable 6 – Schneelastzone

Zentral Ost und Alpine Region (Deutschland)

Andere Schneelastzonen


Variable 7 – Mittlere Schneehöhe

Tabelle C.1 — Höhenlage/Schneelast-Abhängigkeit

Klimaregion

Rechenvorschrift

Alpine Region

Zentral Ost

Griechenland

Spanische Halbinsel

Mediterrane Region

Zentral West

Schweden, Finnland

UK, Irland

Dabei ist

sk  die charakteristische Schneelast auf dem Boden [kN/m2]

A  die Geländehöhe über dem Meeresspiegel [m]

Z  die Nummer der in der Karte angegebenen Zone.

Variable 11 – Klimazone

s. Schneelastzonen


Variable 329 - In Reihe angeordnete (benachbarte) Kreiszylinder?

s. Anhang C aus: EN 1993-4-1:2007 + AC:2009 + A1:2017 (D)

Winddruckverteilung über den Umfang kreisrunder Silos

Die Verteilung des Winddruckes um einen flachen Silo mit kreisförmigem Grundriss oder einen bodengelagerten - Tankbehälter herum (siehe Bild C.1) kann wichtig sein bei der Bemessung der Verankerung und beim Beulsicherheitsnachweis.

Die in EN 1991-1-4 enthaltenen Angaben sind für gewisse Fälle nicht detailliert genug.

Die Druckverteilung über den Umfang eines einzeln stehenden Silos kann mit Hilfe der Umfangskoordinate θ beschrieben werden, wobei der Ursprung am windzugewandten Meridian (Staumeridian) liegt (siehe Bild C.2).

Die Umfangsfunktion der Druckverteilung (nach innen gerichtet positiv) an einem einzeln stehenden Silo mit geschlossenem Dach beträgt (siehe Bild C.2):

Dabei ist dc der Durchmesser des Silos und H dessen Gesamthöhe (H/dc ist das Abmessungsverhältnis für das gesamte Tragwerk einschließlich seiner Unterstützungskonstruktion) (siehe Bild C.1). Bei Silos mit H/dc < 0,50 sollten die Werte für H/dc = 0,50 verwendet werden. Die Druckverteilung sollte nicht auf der Zylinderhöhe Hc beruhen.

Die Umfangsfunktion der Druckverteilung (nach innen gerichtet positiv) an einem geschlossenen Silo in einer Gruppe beträgt (siehe Bild C.3):


Bild C.1 — Windbelastete Silos


Bild C.2 — Winddruckverteilung über den halben Umfang bei einem einzeln stehenden Silo


Bild C.3 — Winddruckverteilung über den halben Umfang bei einem in einer Gruppe stehenden Silo

Bei Silos ohne geschlossenes Dach sollten die folgenden konstanten Druckbeiwerte ΔCp für den inneren Unterdruck zu den obigen Funktionen hinzuaddiert werden, wodurch sich der nach innen gerichtete Druck am Staumeridian vergrößert:

a) Zusätzlicher innerer Unterdruck in einem oben offenen Silo: ΔCp = +0,6.

b) Zusätzlicher innerer Unterdruck in einem belüfteten Silo mit kleiner Öffnung: ΔCp = +0,4.

ANMERKUNG ΔCp wird als nach innen gerichtet positiv angesetzt. Für diesen Fall ist die Resultante des Außen- und Innendrucks an der Silowand auf der Leeseite des Silos annähernd gleich null.


Variable 331 – Erhöhungsfaktor  κ nach Tabelle 7.14

Tabelle 7.14 — Erhöhungsfaktor  κ für in Reihe angeordnete Kreiszylinder

a/b

κ

2,5 < a/b < 3,5

1,15

3,5 < a/b < 30

a/b > 30

1,00

a  Abstand

b  Durchmesser

ANMERKUNG Für a/b < 2,5 dürfen die Werte für den Erhöhungsfaktor κ im Nationalen Anhang festgelegt werden.