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Berechnete Auslegungsdaten

Auslegungsdaten anzeigen

Wenn das Ende der eigentlichen Eingabeprozedur erreicht ist, erscheint ein Bild mit den "berechneten Auslegungsdaten". Es bietet die letzte Möglichkeit, mit der Taste "zurück" schrittweise in der Eingabeprozedur zurückzugehen. Mit dem Befehl "Ende" wird hingegen die Eingabeprozedur abgeschlossen und das Menü "Berechnung" / "Kondensator Berechnung" wird - zum Start der eigenlichen Berechnung - zugänglich gemacht. Mit dem Menu "Berechnung" / "Bauform aktivieren (Eingabe)" kann aber auch erneut in die Eingabeprozedur zurückgegangen werden.

Angezeigt werden im aktuellen Formular die auf der Basis der gewählten Bauart und der zuvor angegebenen Geometriedaten errechneten Systemdaten, die allerdings nur der Information dienen und (wenn gelb unterlegt) hier nicht verändert werden können. In der zweituntersten Zeile kann jedoch ggf. das Abbruchkriterium für die iterative Kondensatorberechnung verändert werden:

Die Iterationen sind notwendig, wenn z.B. das Kühlmittel als Querstrom ansteht. Durch Wahl eines größeren Abbruchkriteriums wird die Rechnung beschleunigt und das Ergebnis weniger genau. Das Kriterium entspricht etwa dem Temperaturunterschied der Kühlmittelaustrittstemperatur in zwei aufeinanderfolgenden Iterationsschritten.

Die unterste Zeile zeigt lediglich die Festlegung, dass normalerweise in den Kondensator kein "Kondensatstrom" eingespeist wird. Dies kann verändert werden, aber der dann eintretende "Kondensatstrom" wird nur in der Stoffbilanz verrechnet. Ein Fehler in der Wärmebilanz tritt nur in dem Maße auf, wie der "Kondensatstrom" beim Eintritt in den wirklichen Kondensator eine andere Temperatur als die Taupunkttemperatur aufweist. Oft ist die Tautemperatur eine gute Näherung für die Phasengrenztemperatur, und im wirklichen Kondensator müßte mit dem Dampf mitgeführtes Kondensat meist ziemlich genau die Tautemperatur angenommen haben.

Der konvektive Wärmetransport mit der Strömung des Kondensatfilms wird in der Kondensationsberechnung vollständig berücksichtigt, auch wenn keine Kondensation mehr stattfindet. Solange das Geschehen noch durch die Kondensation dominiert ist, sind im allgemeinen die Temperaturänderungen entlang dem Kondensatfluß und damit der konvektive Wärmetransport gering. Sind hingegen Inertgase vorhanden, kann die Phasengrenztemperatur in viel stärkerem Maße veränderlich sein; nunmehr müssen die konvektiven Prozesse in jedem Durchlauf der Gesamt-Iteration auch innerhalb der "Gesamtzellen" weitgehend ausiteriert werden. Dieser zusätzliche Prozeß macht die Berechnungen der Kondensation mit Inertgasen merklich zeitaufwendiger als ohne anwesende Inertgase.