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Bedienung

Einrichten

Das LV-PIPE II  Berechnungssystem besteht aus mehreren Komponenten. Die Benutzerschnittstelle ist ein Excel-Add-in. Die Berechnungsbausteine, der CAD-Baustein und einige Hilfsbausteine sind ActiveX-Komponenten. Letztere arbeiten im Wesentlichen im Hintergrund.

>>  Bevor das System verwendet werden kann, muss es auf  dem entsprechenden Rechner installiert sein.

OFFICE 2007

OFFICE 2010

OFFICE 2013 / 2016

PIPE Untermenü

 PIPE - Untermenü

1.

Neueingabe

Ein neues Projekt anlegen

2.

Datei der Version 3.1 laden

Laden eines Projektes aus der DOS-Version

3.

Berechnung

Starten der Berechnung

4.

Berechnungsgang

Zeigt den Berechnungsgang nach einer Berechnung an

5.

Auswahl kopieren und renummerieren

Kopiert die ausgewählten Zeilen und fügt diese mit neu nummerierten Knoten hinter die Auswahl ein.

6.

Schlüsselwörter

Zeigt die Hilfe zu den Schlüsselwörtern an

7.

Grafik

Anzeigen der Grafik mit allen Optionen

8.

Grafik Datei einbinden

Legt eine Kopie der gewünschten Grafik im Dokument an

9.

Kompensatoren

Tabelle zur Auslegung bzw. Auswahl von Kompensatoren

10.

Koordinatensysteme

Festlegen des Koordinatensystems

11.

Grafik ohne Berechnung

Zeigt die Grafik anhand der eingegebenen Koordinaten

12.

LV Berater rufen

Startet Teamviewer Fernwartung

13.

Projekt drucken

Speziell ab Office 2010 – Druckvorgang wird vorbereitet, Blätter werden formatiert.

Starten

 

Das Programm wird aktiviert über den Menüpunkt „Pipe“ und „Neueingabe“   

       oder 

über das Einladen einer gespeicherten Excel Arbeitsmappe mit einer Pipe-Problemstellung.

 

 

Nach dem Start stehen Ihnen drei Tabellen zur Verfügung

Projekttabelle

Die Projekttabelle finden Sie unter der Tabellenbezeichnung „Projekt“. In dieser Tabelle werden die allgemeinen Projektdaten und Berechnungsoptionen festgelegt.

Projekt Bezeichnung

Hier können zur Dokumentation Projektbezeichnung, Variante, Revision etc. eingetragen werden. Zusammen mit den Excel internen Optionen wie Fuß- und Kopfzeile können Sie Ihre individuelle Berechnungsdokumentation gestalten.

Spannungen

Mit dieser Option werden die Berechnungsvorschriften für die Spannungsermittlung und für die Darstellung in der Grafik gewählt.

Spannungsermittlung nach

1.     ANSI B 31.1   Rohrleitungen im Kraftwerksbereich

2.     ANSI B 31.3   Rohrleitungen im Chemieanlagenbau

3.     FDBR Rohrleitungsberechnungen nach dem FDBR Fachverband

4.     AGFW Fernwärme Rohrleitungen (kostenpflichtiger Zusatz)

5.     EN13480  Metallisch industrielle Rohrleitungen

6.     Kunststoffrohr (DVS)

Gliederung des Spannungsbereiches in 10 Bereiche mit farblicher Zuordnung. Die Bereiche beziehen sich prozentual auf die zulässige Spannung oder falls diese nicht vorhanden ist auf die maximale auftretende Spannung. Verwenden Sie für die Farbcodierung nur Standardfarben!

Bezugstemperatur

Bezugstemperatur wird auch Einbau- oder Montagetemperatur genannt. Auf der Basis dieser Temperatur und der Berechnungstemperatur (siehe Schlüsselwort „Temp“) wird die Temperaturdifferenz für die Längendehnung der Rohrleitung ermittelt.

Die Bezugstemperatur kann mit dem Schlüsselwort „AMBIENT =“ innerhalb des Rohrleitungsverlaufs geändert werden. Die Änderung gilt bis zur nächsten Änderung der Bezugstemperatur.

Optionen

Einstellungen für Berechnungen und Handhabung

Automatischer Punktabstand

Diese Option legt fest, ob (Wert  > 0) und in welchem Abstand das Programm die Bezeichnung für den nächsten Berechnungspunkt festlegt.

Berechnungsgang anzeigen

Während der Berechnung des Rohrsystems wird vom eigentlichen Berechnungsmodul der Fortgang der Berechnung kurz dokumentiert. Diese Berechnungsdokumentation kann mit dieser Option stark ausgeweitet werden. Die Option kann vor allem zur Fehleranalyse eingesetzt werden.

Druck versteift Rohrbogen [J / N].

Der Innendruck hat aufgrund der unterschiedlichen Bogenlängen der Innen- und Außenseite eine versteifende Wirkung. Diese macht sich besonders bei höheren Drücken bemerkbar und  kann mit dieser Option berücksichtigt werden.

Bogenflexibilität nach    (falls abweichend von den Vorgaben des gewählten Standards)

Mit dieser Option wird die Berechnung der Bogenflexibilität festgelegt. Sie haben die Wahl aus 5 Optionen, die Ihnen vom Programm vorgeschlagen werden. Die oben erwähnten Berechnungsvorschriften greifen auf die erste Option zurück.


Randbemerkung

Für die Berechnung von räumlichen Rohrleitungen hat das Verhalten der Bögen den entscheidenden
Einfluss!

Leider ist das Verhalten eines Bogens nicht oder nur mit extrem hohem mathematischen Aufwand abzubilden. Daher wurde bereits frühzeitig nach Ersatzsystemen gesucht, die den Berechnungsaufwand in vertretbaren Grenzen halten. Als Ersatzsystem wurde ein gerades Rohr gewählt, dem man einen Flexibilitätsfaktor beistellt. Dieser Faktor beschreibt, um wie viel flexibler ein Bogen sich gegenüber einem geraden Rohr verhält

 (s. D.Fischer, ”Rohrleitungstechnik”, Vulkan Verlag, 1999 , Seite 24ff).

Übersicht Bogenflexibilität

Spannungskorrektur mit EH / EC

Diese Option korrigiert die errechneten Spannungen im Verhältnis der Elastizitätsmoduli. 

>> Diese Option sollte mit den obigen Berechnungsvorschriften nicht angewendet werden.

Emodul bei Betriebstemperatur

Mit dieser Option wird der Temperaturlastfall mit dem „weicheren“ Emodul bei Betriebstemperatur berechnet, was zu geringeren Spannungen führt.


Lastfälle/Lastfallkombinationen

Hier können Sie zusätzliche Lastfälle und Lastfallkombinationen definieren. Die Art der Kombination geben Sie im Fall Lastfallkombination an. In der Regel ist dies eine einfache vorzeichenbehaftete Addition. Es kann jedoch auch je nach Regelwerk eine Addition mit Absolutwerten gebildet werden

z.B.  Beben+Temp2= ABS('Beben'+'Temp2').

VB Scripting für mathematische Funktionen ist integriert.

Hinweis:

·         Die Lastfälle müssen in Hochkommas (') gesetzt werden.

·         Vor das 1. Hochkomma muss ein Leerzeichen gesetzt werden!

·         Die ersten drei Lastfälle (G, T, G+T) sind vom Programm vorbelegt und können nicht verändert werden.

In der Eingabe Tabelle werden die Lastfälle und deren Kombinationen angelegt. Die Randbedingungen werden dort angegeben.

Lastfallkombinationen können nach verschiedenen Regeln gebildet werden. Diese Regeln sind in den nationalen Vorschriften dokumentiert. Üblicherweise wird ein Lastfall durch reine Addition gebildet. Beispiel hierfür ist der Standard Kombinationslastfall aus Gewicht und Temperatur G+T.

Es können aber auch die Absolutbeträge der Lastfälle addiert werden,   z.B. ABS(‘G‘)+ABS(‘T‘).

Üblich ist auch die SQSS Überlagerung (Square root of sum of squares)  z.B. SQR(‘G’^2+’T’^2)

Denkbar sind ebenfalls Faktoren bei der Überlagerung z.B. 1.6*‘G‘+‘T‘


Grafik

In diesem Optionenblock werden die Einstellungen für die DXF (AutoCad) Grafik festgelegt.

1.   Layer.
Hier erfolgt die Farbeinstellung der DXF Layers, getrennt für die Hintergrundfarbe, die Rohrleitung im unverformten Zustand, Farbe der Knotenbeschriftung, der Unterstützungen und der Rohrleitung im verformten Zustand.

 

2.   Linien / Knoten

      Hier befinden sich die Einstellungen für die Darstellung der Rohrleitung, der Hilfslinien und der Knotenbeschriftung. Darstellung der Rohrleitungs-dicke zur vorhandenen Nennweite. Je komplexer das System ist, desto kleiner sollte der gewählte Wert sein.

 

3.   Font und Fonthöhe für die Beschriftung

 

4.   Anzeige und Beschriftung der  Rohrbogen Zwischenknoten. Ein Rohrbogen besteht aus 3 Knoten.

5.   Linienlänge zur Beschriftung.  Abstand zur Rohr-leitung

6.   Linienlänge der Darstellung Unterstützungspunkte

3D DXF Export

Diese Option legt die 3D DXF Einstellungen fest.

1.     Anzahl Rohrsegmente:  Anzahl der Ecken eines Vieleckes, durch das ein Kreis ersetzt wird.

2.     Anzahl der Bogensegmente:  Anzahl gerader Rohrstücke, als Bogenersatz.

Wird über PIPE – Grafi eine DXF Datei angezeigt, kann in der Grafikausgabe diese Datei exportiert und in einem Externen Viewer oder in AutoCad geöffnet werden.

Eingabe Tabelle

In dieser Tabelle erfolgt die Definition des Problems. Die Tabelle besteht aus sieben Spalten, die zur Beschreibung der inneren und äußeren Geometrie, der Randbedingungen und der Belastungen dienen,

sowie weiteren frei definierbaren Lastfällen und Lastfallkombinationen.

Zur Handhabung ist auf die entsprechenden Kapitel verwiesen.

Kompensatoren Tabelle

Zur Berücksichtigung von künstlichen Dehnungsausgleichen wurde eine separate Berechnungstabelle mit Schnittstellen zu Programmen der Kompensatorenhersteller eingegliedert. Integrierte Witzenmann (Flexperte Version 2.0) und Innoflex Datenbank für Kompensatoren.

Vorgehensweise

In einem Rohrstück zwischen dem Anfangsknoten 10 und dem Endknoten 20 soll eine Dehnungskompensation eingebaut werden. Anfangs- und Endknoten werden zunächst in die Spalten „Von“ und „Bis“ eingetragen.  Die Randbedingungen für diesen Leitungsabschnitt bzw. für die Auslegung eines Kompensationssystems werden über die Schaltfläche „Berechne Randdaten“ ermittelt.

Das Berechnungsprogramm ermittelt nun zwischen diesen Knoten eine unbehinderte Leitungsbewegung. Diese Verschiebungen und Verdrehungen sollen von einem künstlichen Ausgleichssystem kompensiert werden.   (siehe Kompensatoren)

 


Doku Tabelle

 

 

In dieser Tabelle wird festgelegt, welche Informationen in der Dokumentation erscheinen bzw. welche zusätzlichen Projektdaten im Dokument aufgenommen werden sollen. Die hier eingestellte Kopf- und Fusszeile wird für das ganze Projekt übernommen.

 

 

Das Schlüsselwort Projekt  wird durch die Projektbezeichnung aus dem Tabellenblatt Projekt ersetzt.

Unter Zellformatierungen geben Sie das gewünschte Format der Zahlendarstellung für die jeweils gewählte Ergebnistabelle getrennt an.

 

 


Zusammenfassung der Ergebnisse


Koordinatensystem

Für das Koordinatensystem gilt zunächst folgende Vereinbarung:

 

Dieses Koordinatensystem entspricht der 3-Finger-Regel der rechten Hand

und bezeichnet das Standard Koordinatensystem.

 

Dieses System kann in der Projekttabelle frei definiert werden:

Diskretisierung

Es ist offensichtlich, dass ein Rohrleitungssystem mit seiner Vielfalt und Komplexität nicht im Ganzen beschrieben werden kann. Der praktikable Weg kann nur darin bestehen, das ganze Problem auf kleine einfache Teilprobleme zu reduzieren. Die Feinheit der Reduktion wird durch die fest vorgegebenen Rohrleitungselemente bestimmt. Jedes Rohrleitungselement hat einen Anfangs- und Endpunkt (Start- und Endvektor), der im obigen Koordinatensystem eindeutig definiert ist. Ein Leitungselement (gerades Rohr, Bogen, Ventil etc.) liegt folglich immer zwischen zwei Knoten. Dies bedeutet umgekehrt, dass zwischen zwei Knoten alle Eigenschaften wie Durchmesser, Wanddicke, Material, Krümmungsradius usw. konstant sind.

Bedingungen, die punktförmig auftreten wie z.B. Unterstützungen und äußere Kräfte können nur an einem definierten Knoten auftreten. Nur an einem Knoten kann sich eine Leitungscharakteristik ändern, nur an definierten Knoten können Kräfte ein- und ausgeleitet werden. Die Lage der Knoten ist durch einen entsprechenden Vektor im Raum eindeutig definiert, dadurch ist auch die Lage jedes Elementes im Raum eindeutig definiert.

Das Problem ist daher durch den Anwender so zu zerlegen, dass eine sinnvolle Diskretisierung des Problems vorliegt.

Um möglichst wenige Eingaben vornehmen zu müssen, genügt für die Beschreibung eines Rohrbogens die Lage des Scheitelpunktes und die Bestimmung des Radius. PIPE zerlegt den Rohrbogen selbsttätig und generiert aus den vorhandenen Daten den Knoten für den Bogenanfang, der durch das Suffix.1 gekennzeichnet wird und den Endknoten mit dem Suffix.2

Die Lage eines Knotens wird auf der Basis seines Vorgängers berechnet. Sind die Koordinaten eines Knotens bekannt, so genügt die Eingabe einer relativen Änderung zu diesem Knoten, um die Koordinaten des Folgeknotens berechnen zu können. Der erste Knoten hat die Koordinaten [0,0,0], es sei denn, die Koordinaten des Startpunktes wurden vom Anwender definiert.

>> Aus dieser Vorgehensweise folgt, dass zwei Rohrleitungssysteme, die untereinander nicht verbunden sind, nicht in einem einzigen Berechnungsgang bearbeitet werden können.


Schlüsselwörter

Um ein Problem bearbeiten zu können, muss dem Berechnungsprogramm das Problem beschrieben werden. Diese Beschreibung erfolgt über eine gemeinsame Sprache mit definierten Vokabeln und mit einer eigenen Grammatik. Dies ermöglicht die Kommunikation des Anwenders mit dem Berechnungsprogramm über das Problem.

Hinweis:

Die Vokabeln bzw. Schlüsselwörter beschreiben bestimmte Eigenschaften und Gegebenheiten. Es ist sinnvoll, aber nicht notwendig, die Schlüsselwörter in der Zeile zu verwenden, auf die sie sich beziehen.

Wichtig:

Es wird nur ein Schlüsselwort derselben Art pro Zeile interpretiert.
                   z.B. RES(30)=X RES(40)=Y.


In diesem Falle wird das  2.Schlüsselwort RES(40) ignoriert.

Kurzbeschreibung der Schlüsselwörter

Beschreibung der Schlüsselwörter der Eingabe

!!xxx!!

Kommentar zur Berechnung. Alles was zwischen jeweils zwei Ausrufezeichen geschrieben wird, wird als Kommentar interpretiert.

AMBIENT=Z

Umgebungstemperatur Z [°C] Ab diesem Punkt gilt die neue Bezugstemperatur Z.

ANC(P)

Festpunkt im Punkt P

BEBEN_H

Horizontale Erdbebenlast in beiden Richtungen

BEBEN_V

Vertikale Erdbebenlast

BEBENXH

Horizontale Erdbebenlast nur in X-Richtung

BEBENZH

Horizontale Erdbebenlast nur in Z-Richtung

BOGWS=Z

Zusätzliche Wanddicke Z [mm] im Bogenbereich

BWT

Weldolet (branch welded-on tee)

CF

Windbeiwert bei Windlasten

CG x= y= z=

Schwerpunkt einer Armatur mit der Lage (x/y/z) bezogen auf den Mittelpunkt der Rohrstrecke. Nur in Verbindung mit WEI.

CONTO(P)

Unterstützungspunkt ist verbunden mit einem anderen Knoten (P) der Rohrleitung (Konsolenunterstützung)

DEL(P)Y=Z

Verschiebung am Punkt P in Richtung Y um Z [mm].

Richtungsangaben im globalen Koordinatensystem!

EMOD=Z

E-Modul [N/mm²]

EXP

Eingabe des Expansionskoeffizienten in [10^6 1/°C]

FDK=Z

Federkonstante Z [N/mm]

FEDER(P)

Feder im Punkt P

FLA

Führungslager (axial) im BIS-Knoten

Flansch

Berechnet die Flanschbelastung mit LV Modulen unter Berücksichtigung der aktuellen Rohrleitungsbelastung

FLEXCA=Z

Biege-Kompensator mit Federkonstante Z [N/mm]

FLEXCX=Z

Axial-Kompensator mit Federkonstante Z [N/mm]

FLEXKA=Z

Kardangelenk mit Federkonstante Z [N/Grd]

//FLEX
Komponente

Mit diesem Schlüsselwort können beliebige Komponenten beschrieben werden. Eine Eingabe der Daten über die Eingabehilfe wird empfohlen.

FLEXLN=Z

Universal-Lateral-Kompensator mit Federkonstante Z [N/mm]

FLEXLX=Z

Lateral-Kompensator mit Federkonstante Z [N/mm] Biegung um X


Beschreibung der Schlüsselwörter der Eingabe

FLEXLY=Z

Lateral-Kompensator mit Federkonstante Z [N/mm] Biegung um Y

FLEXLZ=Z

Lateral-Kompensator mit Federkonstante Z [N/mm] Biegung um Z

FLEXTX=Z

Angularkompensator/Kniestück mit Federkonstante Z [N/Grd] Biegung um X

Siehe Beispiel Angularkompensatoren (FLEXT)

FLEXTY=Z

Angularkompensator/Kniestück mit Federkonstante Z [N/Grd] Biegung um Y

Siehe Beispiel Angularkompensatoren (FLEXT)

FLEXTZ=Z

Angularkompensator / Kniestück mit Federkonstante Z [N/Grd] Biegung um Z

Siehe Beispiel Angularkompensatoren (FLEXT)

FLFO=Z

Zusätzliche Axialkraft Z [N] bei nicht druckentlasteten Kompensatoren

FOR(P)Y=Z

Globale Kraft im Punkt P in Richtung Y mit der Größe Z [N]

FRIC(P)=Z

Lagerreibung im Punkt P mit Reibungskoeffizienten Z

GAP(P)Y=Z

Lagerspiel im Punkt P in Richtung Y um den Betrag Z [mm]

HAG

Höhe über Grund in [m] bei Windlasten

IFOR=Z

Vorspannkraft einer Feder um Z [N]

K=

Eingabe des k-Wert für gelegentliche Lasten (occasional loads) nach B31.1 104.8.2 Formel 16 (1.15 oder 1.2)

KO

Koordinatendefinition des Startpunktes

KONST

Auslegung eines Konstanthängers

KORR=Z

Angabe der Korrosions- / Wanddickenunterschreitung [mm]

LifeC=X

Anzahl der An- und Abfahrzyklen

MAT=Z.ZZZZ

Werkstoffschlüssel (E-Modul und Dehnung werden aus der internen Materialdaten-Datei entnommen)

MAXSIF=X

Maximaler Spannungserhöhungsfaktor X (nur bei Kunststoffrohren)

MOM(P)Y=Z

Globales Moment im Punkt P um Y mit der Größe Z [Nm]

MSIF=X

Setzt den Spannungserhöhungsfaktor X

NAHT

Berücksichtigung von Spannungserhöhungen aufgrund von unterschiedlichen Wanddicken und Schweißnahtausführungen

NAME='XX'

Benennt ein Lager

NOPIPE

Gibt an, dass die Rohrstrecke vom "VON" bis "NACH"-Knoten nicht als Rohrleitung behandelt und nicht grafisch dargestellt wird (dünnes Gummiseil).

NOPIPE  beschreibt den entsprechenden Abschnitt als "Gummiband" d.h. zwischen den Anfangsknoten und Endknoten existiert keine Rohrleitung. Das Schlüsselwort kann zur 'Aufbrechung' eines komplexen Systems zur Analyse der Teilsysteme verwendet werden.

NUE= X

Festlegen einer von der Datenbank abweichenden Querkontraktionszahl (Poissonzahl)

NW=Z

Rohraußendurchmesser Z [mm]

PRES=Z

Systeminnendruck Z [bar] / Überdruck

REDU

Spezifizierung eines Reduzierstücks bei Nennweitenänderung

REL(A)

Zur Auslegung der Feder im Gewichtslastfall Anker A in Gewichtsrichtung freigeben

RES(P)=X,Y

Behinderung im Punkt P Richtung X und Y

RFT Z

Verstärktes T-Stück, Z [mm] dicke Verstärkungsscheibe

RIGID

Biegesteifes Element

ROT(P)=Y

Rotationsstop im Punkt P um Y

SC=X

Zulässige Spannung im Einbauzustand in [N/mm²]

SEGB=X

Segmentbogen, wobei X den Teilungswinkel in [Grd] angibt

SH=X

Zulässige Spannung bei maximaler Temperatur in [N/mm²]


Beschreibung der Schlüsselwörter der Eingabe

SLASTX=Z

Streckenlast in Richtung X mit dem Betrag Z [N/m]

SLASTY=Z

Streckenlast in Richtung Y mit dem Betrag Z [N/m]

SLASTZ=Z

Streckenlast in Richtung Z mit dem Betrag  Z [N/m]

SPT=X

Spezial T-Stück, bei dem der Anwender den Spannungserhöhungsfaktor (SIF) selbst eingeben kann X = SIF

ST=X

Streckgrenze bei Raumtemperatur in [N/mm²]

STABIL

Stabilitätsnachweis nach 18T4 oder Eurocode 8 mit LV Modulen

siehe Beispiel Stabilitätsberechnung (STABIL)

Stutzen

FEM Berechnung mit LV Modul für Stutzenanschlüsse

TEMP=Z

Systemtemperatur Z [°C]

TYPICAL name [

TYPICAL name ]

Definiert ein typisch wiederkehrendes Rohrleitungselement bzw. Bauteil. Der Name kann frei gewählt werden. Siehe Beschreibung der Schlüsselwörter 

UFT

Unverstärktes T-Stück

UNIF=Z

Streckenlast Z [N/m]

VS(P)=Z

Im Punkt P aufgebrachte Vorspannung von Z [mm]

WEI=Z

Sonderlast Z [N]

WIND=A

Windlast nach DIN 1055 aus Richtung A (+X, -X, +Y, -Y)

WINDq=X

Staudruck x in [kN/m²] , falls abweichend von DIN 1055

WLT

Geschweißtes T-Stück

WS=Z

Rohrwanddicke Z [mm]

Spalte R

R=Radius: es entspricht S=3D und L=5D-Bogen oder direkte Eingabe des Radius [mm], Bögen und Radien  beziehen sich auf die nächste Richtungsänderung, also auf den BIS-Knoten.

NW,WS,MAT,UNIF,TEMP gelten ab dem VON-Knoten

Beschreibung der Schlüsselwörter der Ausgabe

Sa

Vergleichsspannung am Rohranfang im lokalen System

Se

Vergleichsspannung am Rohrende im lokalen System

Sla

Longitudinalspannung am Rohranfang

Sle

Longitudinalspannung am Rohrende

Eingabe der äußeren Bedingungen sowie der Rohrleitungs­-abmessung

Zur Eingabe der äußeren Bedingungen stehen folgende Schlüsselwörter zur Verfügung:

                TEMP=, UNIF=, PRES=, WEI=, DEL(), FOR(), MOM(), SIF() und MSIF

Alle Eintragungen erfolgen in die Spalte Zusätzliche Angaben. Die Reihenfolge ist unerheblich.
Groß-/ Kleinschreibung wird nicht unterschieden, d.h. TEMP= ist identisch mit temp=.  

Alle Angaben beziehen sich auf den VON-Knoten, wenn sie nicht ausdrücklich angegeben werden.


Beschreibung der Schlüsselwörter

Schlüsselwörter

TEMP=

Eingabe der Betriebstemperatur

(Berechnungstemperatur, auch Minus-Temperaturen zugelassen TEMP= -35).

 

Beispiel:  TEMP=320
Ab dem VON-Knoten wird mit der Berechnungstemperatur von 320 °C gerechnet. Diese Temperatur hat so lange für alle nachfolgenden Rohrleitungsstücke Gültigkeit, bis sie durch einen neuen Eintrag überschrieben wird.

UNIF=

Eingabe des Streckengewichts einer Rohrleitung incl. der Isolierung  Eis- und Wasserlast in [N/m].

 

Beispiel:   UNIF=400
Ab dem VON-Knoten erfolgt die Berechnung mit einer Streckenlast von 400 N pro Meter Rohr.  Diese Belastung hat so lange Gültigkeit, bis sie durch eine erneute Eingabe überschrieben wird.

PRES=

Eingabe des Berechnungsdruckes in bar / Überdruck

Dieser gilt für das gesamte Rohrleitungssystem.

WEI=

Eingabe einer zusätzlichen Einzellast in N

Diese greift in der Mitte der Rohrstrecke an und dient z. B. zur Berücksichtigung von Armaturen.

Beispiel: WEI=2000

In der Mitte der Rohrstrecke zwischen dem VON- und dem BIS-Knoten wirkt eine Gewichtskraft von 2000 N.

CG x=a mm y=b mm z=c mm

Eingabe eines vom Mittelpunkt der Rohrstrecke abweichenden Schwerpunktes einer Armatur

Gilt nur in Verbindung mit WIE

Beispiel: CG x=20 y=0 z=50

Der Schwerpunkt der Armatur weicht von der Mitte der Rohrstrecke ab. Er liegt im Raum 20mm in X-Richtung 0mm in Y-Richtung und 50mm in Z-Richtung vom Mittelpunkt der Rohrstrecke entfernt. Eingabe der Koordinaten Global!



DEL(X)Y=Z

Aufgezwungene Verschiebung eines Knotens für den Temperaturlastfall

Beispiel
Beim Anfahren verschiebt sich ein Behälterstutzen in Richtung Y um 2.3 mm. Die angeschlossene Rohrleitung muss diese Verschiebung als zusätzliche Belastung am Knoten 13 ertragen.

Eingabe: DEL(13)Y=2.3
Dies bedeutet, dass der Knoten 13 im Temperaturlastfall in Richtung Y um 2.3 mm zwanghaft verschoben wird. Erfolgt zusätzlich noch eine Verschiebung in X- und Z-Richtung, so kann die Eingabe so aussehen:       DEL(13)Y=2.3/X=-1.2/Z=3.4


Anmerkung:

Die Richtungsangaben beziehen sich auf das globale System!

Das Schlüsselwort DEL bezieht sich immer nur auf den Temperaturlastfall, es sei denn, es wird mit dem Schlüsselwort LF=1 (Lastfall=1 = Gewichtslastfall) zwanghaft dem Gewichtslastfall zugeschrieben.

FOR(A)B=C

Eingabe einer Zusatzkraft am Knoten A in N. Die Kraft wirkt dabei in die globale  Richtung B

 

Beispiel: FOR(24)Z=234
Dies bedeutet, dass am Knoten 24 eine Kraft von 234 N in Richtung Z angreift.

Anmerkung:
Die Richtungsangaben beziehen sich auf das globale System!

Das Schlüsselwort FOR bezieht sich nur auf den Gewichtslastfall, es sei denn, es wird mit dem Schlüsselwort  LF=2 (Lastfall=2 = Temperaturlastfall) zwanghaft dem Temperaturlastfall zugeschrieben.

FOR kann nicht in Auflagern mit Behinderung in der Kraftrichtung eingesetzt werden.


Schlüsselwörter

MOM(A)B=C

Eingabe eines zusätzlichen Momentes im Knoten A mit dem Betrag C in N/m. Das Moment wirkt dabei um die globale Achse B (X, Y oder Z).

Beispiel:   MOM(47)Y=2345
    Dies bedeutet, dass um die Y-Achse im Knoten 47 ein Moment von 2345 N/m wirkt.
    Die Drehrichtung des Momentes ist im Uhrzeigersinn.

Anmerkung:

Die Richtungsangaben beziehen sich auf das globale System!
Das Schlüsselwort MOM bezieht sich immer nur auf den Gewichtslastfall, es sei denn, es wird mit dem Schlüsselwort LF=2 (Lastfall=2 = Temperaturlastfall) zwanghaft dem Temperaturlastfall zugeschrieben.

 

VS=C

Eingabe einer Vorspannung in der Rohrstrecke mit C mm

 

Beispiel: VS=20
   Dies bedeutet, dass die Rohrleitung um 20 mm eingekürzt wird.

Anmerkung:

Die Vorspannung kann nur an einem axial festgehaltenen Lagerpunkt aufgebracht werden und zwar vor dem Punkt, an dem sie wirken soll

 

SlastX=C

Eingabe einer Streckenlast mit dem Betrag C in N/m in Richtung X

Beispiel: SlastX=100
Dies bedeutet, dass ab dieser Eingabe eine zusätzliche Streckenlast in Richtung X mit dem Betrag von 100 N/m wirkt. Diese Angabe gilt nur für die aktuelle Rohrstrecke. und bezieht sich auf den Gewichtslastfall, es sei denn, sie wird durch LF=2  dem thermischen Lastfall zugewiesen.

SlastY=C

Eingabe einer Streckenlast mit dem Betrag C in N/m in Richtung Y

Beispiel: SlastY=100
Dies bedeutet, dass ab dieser Eingabe eine zusätzliche Streckenlast in Richtung Y mit dem Betrag von 100 N/m wirkt. Diese Angabe gilt nur für die aktuelle Rohrstrecke und bezieht sich auf den Gewichtslastfall, es sei denn, sie wird durch LF=2  dem thermischen Lastfall zugewiesen.

SlastZ=C

Eingabe einer Streckenlast mit dem Betrag C in N/m in Richtung Z

Beispiel: SlastZ=100
Dies bedeutet, dass ab dieser Eingabe eine zusätzliche Streckenlast in Richtung Z mit dem Betrag 100 N/m wirkt. Diese Angabe gilt nur für die aktuelle Rohrstrecke und bezieht sich auf den Gewichtslastfall, es sei denn, sie wird durch LF=2 dem thermischen Lastfall zugewiesen.

Zur Eingabe der Rohrleitungsabmessungen können  Sie die Schlüsselwörter
NW=, WS= und RIGID   verwenden.

NW=

Eingabe des  Außendurchmessers der Rohrleitung in mm.

Die Angabe hat ab dem VON-Knoten so lange Gültigkeit, bis sie durch eine neue Eingabe überschrieben wird.

Beispiel: NW=114.3

WS=

Eingabe der Wanddicke in mm

Beispiel: WS=6.3
    Die Eingabe hat ab dem VON-Knoten Gültigkeit, bis sie überschrieben wird.


SEGB=X

bezeichnet einen Segmentbogen, wobei X den Teilungswinkel in Grd angibt.

Beispiel:
Es soll ein Segmentbogen mit dem Radius 2000mm und einem Teilungswinkel
zwischen den Segmenten von 22.5 ° definiert werden.

     Radius 2000     Sonderangaben   SEGB=22.5                   

Schlüsselwörter

SSEGB=X

bezeichnet einen Segmentbogen mit nur einem Zwischenstück

BogWS=

Eingabe der Wanddicke in mm

Die Eingabe hat ab dem VON-Knoten so lange Gültigkeit, bis sie durch eine neue Eingabe überschrieben wird.


Beispiel: BogWS= -.3

Dies bedeutet, dass alle Bodenwanddicken 3 mm kleiner sind als die mit  WS= spezifizierten Rohrleitungswanddicken.

Diese Eingabe ist so lange gültig, bis sie durch eine weitere Angabe überschrieben wird

KORR=X

Angabe der Korrosion bzw. Wanddicken-Unterschreitung.

Beispiel:  Korr=1,5

Das bedeutet, dass die Wanddicke im Betrieb bis zu 1.5 mm geringer sein kann als im Einbauzustand. Die Flexibilität der Rohrleitung wird mit der steifen, nicht korrodierten Rohrleitung bestimmt, die auftretenden Spannungen werden auf den korrodierten Wandquerschnitt bezogen.

     Diese Eingabe ist gültig, bis sie durch eine weitere Angabe überschrieben wird.

WINDq=X

Eingabe eines von der DIN 1055 abweichenden Staudruckes in kN/m²

RIGID

Zwischen dem VON- und dem BIS-Knoten befindet sich ein biegesteifes (rigid) Element, z.B. eine Armatur. Dadurch wird die Bewegung der Rohrleitung beeinträchtigt.

Beispiel: RIGID
ACHTUNG: Das Rohrleitungssystem darf nicht mit RIGID abgeschlossen werden.

SIF(A)=X

Am Knoten A wird ein Spannungserhöhungsfaktor von X definiert.   Eine Eingabe kleiner als 1 wird von dem Programm auf 1 korrigiert.

MSIF=X

Für das ganze Rohrleitungssystem ab dieser Eingabe beträgt der
Mindest - Spannungserhöhungsfaktor X.  

Dieser gilt so lange, bis er durch eine weitere Eingabe von MSIF überschrieben wird.  Eine Eingabe kleiner als 1 wird von dem Programm auf 1 korrigiert.

TYPICAL name [

TYPICAL name ]

Definiert ein typisch wiederkehrendes Rohrleitungselement bzw. Bauteil. Der Name kann frei gewählt werden.

Die Anzahl der Knoten im typischen Element muss bei der Vergabe der VON und NACH Knoten berücksichtigt werden. Das typische Element kann grundsätzlich überall verwendet werden und wird durch ‚Typical‘ plus den vergebenen Namen spezifiziert.

Beispiel:

AMBIENT = Z

Änderung der Umgebungstemperatur / Bezugstemperatur [°C]

Die Eingabe hat ab dem VON-Knoten so lange Gültigkeit, bis sie durch eine neue Eingabe überschrieben wird.


Festlegung der Materialkonstanten

Beschreibung der Schlüsselwörter MAT, MATID, EMOD, EMODC, EXP, POISSON, SH, SC, ST, LIFEC

Schlüsselwörter

EMOD=

Eingabe des E-Moduls N/mm2

Dieser Eintrag bezieht sich auf den VON-Knoten und gilt bis zur nächsten Eintragung.

Beispiel: EMOD=200000

EMODC=

Eingabe des E-Moduls N/mm2 bei Einbautemperatur

Dieser Eintrag bezieht sich auf den VON-Knoten und gilt bis zur nächsten Eintragung.

Beispiel: EMODC=206000

EXP=

Eingabe des Expansionskoeffizienten in 10Ù6 mm / °C

Diese Angabe gilt ab dem VON-Knoten bis zur nächsten Eintragung.

Beispiel:    EXP=12.3

Da Sie mit dem PIPE-Programm auch eine Werkstoffdatenbank erhalten, können Sie Angaben zu dem Rohrleitungsmaterial auch direkt aus der Datenbank beziehen. Die Eingabe des E-Moduls und des Expansionskoeffizienten kann also ersetzt werden durch die Angabe.

MAT=

Eingabe der Werkstoffart

Auch diese Eingabe gilt ab dem VON-Knoten so lange, bis sie durch eine neue Eingabe abgeändert wird.

Beispiel: MAT=F (Ferrit)  oder  MAT=A (Austenit)

WICHTIG:
Ab dem ersten Knoten müssen die Größen, Temperatur, Streckenlast, Nennweite, Wanddicke und Material (bzw. E-Modul und Expansionskoeffizient) bekannt sein, da ansonsten keine Berechnung erfolgen kann.

SH=XXX

Zulässige Spannung bei maximaler Temperatur in N/mm2

SC=XXX

Zulässige Spannung im Einbauzustand in N/mm2

ST=XXX   

Streckgrenze bei Raumtemperatur in N/mm²

LifeC=X

Anzahl der An- und Abfahrzyklen

NUE= X

Festlegen einer von der Datenbank abweichende Querkontraktionszahl
(Poissonzahl)

MatID=X

Angabe der Identnummer der Werkstoffdatenbank

K=

Eingabe des k-Wert für gelegentliche Lasten (occasional loads) nach B31.1 104.8.2 Formel 16 (1.15 oder 1.2)


Kompensatoren

Schlüsselwörter

FLEXCX=X

Federkonstante in N/mm    für Axial-Kompensator

FLEXCA=X  

Federkonstante in N/mm für Biege-Kompensator

FLEXLX=X 

Federkonstante in N/mm Lateral-Kompensator Biegung um X Achse

FLEXLY=X 

Federkonstante in N/mm Lateral-Kompensator Biegung um Y Achse

FLEXLZ=X 

Federkonstante in N/mm Lateral-Kompensator Biegung um Z Achse

FLEXLN=X 

Federkonstante in N/mm Universal-Lateral-Kompensator

FLEXTX=X

Federkonstante in N/Grd Angularkompensator/Kniestück Biegung um X Achse

FLEXTY=X

Federkonstante in N/Grd Angularkompensator/Kniestück Biegung um Y Achse

FLEXTZ=X

Federkonstante in N/Grd Angularkompensator/Kniestück Biegung um Z Achse

FLEXKA=X 

Federkonstante in N/Grd Kardangelenk

FLFO=X

Zusätzliche Axialkraft Z [N] bei nicht druckentlasteten Kompensatoren

Kompensatoren sollten ohne Reibung berechnet werden, um unkontrollierte Bewegungen  zu vermeiden.

Umrechnung von Verstellraten in Federkonstanten

Vom Hersteller angegebene Verstellrate K in [Nm / °]

Es müssen K Nm aufgebracht werden, um den Kompensator um 1°zu drehen

Mit der Kompensatorlänge L  folgt

z. B. Länge L = 350 mm

eine Verschiebung am Kompensatorende

und somit eine Federkonstante von

entspricht 6.449^*10^7 N/m  bzw. 6.449*10^4 N/mm


Beschreibung der Auflager

Für die Halterung einer Rohrleitung kommen verschiedene Grundtypen von Befestigungen vor z.B.

·         Festpunkte ohne Freiheitsgrad,

·         lineare Behinderungen wie Auflager und Stops,

·         variable Aufhängungen über Federn

·         nicht linearer Auflager wie z.B. Auflager mit Reibung oder Auflagerspiel.

Die Schlüsselwörter zur Beschreibung all dieser Varianten werden nachfolgend aufgeführt.

Standard Auflager

Schlüsselwörter

ANC(A)

Am Knoten A  befindet sich ein Festpunkt (Anchor)

Beispiel      ANC(67)
     bedeutet  ein Festlager  z.B. ein Apparateflansch am Knoten 67

RES(A)=B

Gleitlager im Knoten A.  Die Richtung B (X, Y oder Z) ist behindert (restrained).

Beispiel
Auf einer Rohrbrücke soll eine heißgehende Rohrleitung abgestützt werden.
Die Bewegung in Richtung X und Z muss aber möglich sein

RES(5)=Y
bedeutet, dass am Knoten 5 nur die Y-Bewegung (Gewichts-Kraftrichtung) unterbunden ist

ROT(A)=B

Rotationsstop am Knoten A  um Achse B (X, Y oder Z).

Dieser Auflagertyp unterbindet die Drehung der Rohrleitung um eine beliebige Koordinationsachse.

Beispiel
ROT(102)=Y beschreibt ein Rotationsstop um die Y-Achse im Knoten 102.
Die Drehung um die beiden anderen Achsen bleibt erhalten

FLA

Führungslager am BIS-Knoten.

Dieses Schlüsselwort bezeichnet ein Führungslager mit gesperrter Gewichtsrichtung und seitlicher Führung. Es ist vor allem dafür geeignet, schräge Führungslager d.h. Führungslager für Rohrleitungen zu simulieren, die nicht parallel einer Koordinaten-achse verlaufen

HINWEIS:

Soll ein Führungslager mit Spiel versehen werden, so muss das Schlüsselwort RES verwendet werden! FLA ist nicht mit GAP kombinierbar!


Federhänger

Mit dem Programm LV-Pipe II  können sowohl Federhänger simuliert als auch ausgelegt werden.

Schlüsselwörter

FEDER(A)

Am Knoten A befindet sich eine Feder.
Die Zugrichtung ist im Einbauzustand  Richtung Y

Beispiel:
               FEDER(58)=Federhänger am Knoten 58

Wird anschließend an diese Eingabe das Schlüsselwort FDK (Federkonstante) verwendet, so wird die Feder am Punkt A simuliert. Wird keine Angabe zur Federkonstante gemacht, erfolgt eine Auslegung der Feder am Punkt A

Das Programm errechnet sich eine Federkonstante so, dass der Unterschied zwischen der Montage- und Betriebslast an der Feder kleiner oder gleich 10 % ist. Dies erfordert eine zweimalige Berechnung des gesamten Systems

FDK

Angabe einer Federkonstanten in N/mm für eine bekannte Feder

Beispiel:    FEDER(67)FDK=200
Am Knoten 67 befindet sich eine Feder mit einer Federkonstanten von 200 N/mm

 

FDW=x

Der Federhänger wird so ausgewählt, dass zwischen dem Lastfall Gewicht und dem Kombinationslastfall Temperatur + Gewicht ein Unterschied von x% besteht

Beispiel:   FEDER(67)FDW=7
Am Knoten 67 befindet sich ein Federhänger, der einen Unterschied von lediglich 7% zwischen dem Lastfall Gewicht und dem Kombinationslastfall Gewicht+Temperatur zulässt.

IFOR

Angabe einer Vorspannung für eine Feder d.h. die Feder wird mit einer Kraft (N) bei der Montage vorbelastet

Beispiel:    FEDER(67)FDK=200 IFOR=100

Die Feder am Knoten 67 soll mit einer Kraft von 100 N vorgespannt werden

KONST

Feder wird als Konstant-Hänger definiert.

 Beispiel:   FEDER(67)KONST

AM Knoten 67 wird ein Konstanthänger bestimmt, der unabhängig von der Leitungsbewegung für alle Lastfälle die Belastung aus dem reinen Gewichtslastfall G aufnimmt.           

LISEGA

Verwendung des Lisega Kataloges zur Federauswahl

HYDRA

Verwendung des Hydra Kataloges zur  Federauswahl

REL(A)

Zur Auslegung der Feder im Gewichtslastfall: Anker A wird  in Gewichtsrichtung freigeben, bzw. entlastet, um einen Spannungsfreien Einbau zu bewerkstelligen

Beispiel:                 REL(67)
Anker 67 nimmt zur Federauslegung keine Gewichtskraft auf.

Beschreibung beliebiger Komponenten

Schlüsselwörter

//FLEXKomponente

Mit diesem Schlüsselwort können beliebige Komponeneten beschrieben werden. Eine Eingabe der Daten über die Eingabehilfe wird empfohlen.


Auflagerbezeichnung

Schlüsselwörter

NAME=’beispiel’

Mit diesem Schlüsselwort können Lager benannt werden. Dieser Name wird in der Dokumentation aufgeführt

Beispiel:    ANC(67) NAME=’Stutzen A’
Der Festpunkt  67 wird als Stutzen A in der Dokumentation ausgewiesen

Nicht lineare Auflager

Zur Beschreibung besonderer Auflagerzustände können Sie die Schlüsselworte GAP und FRIC verwenden.

Schlüsselwörter

GAPX=A

GAPY=A

GAPZ=Y               

Auflagerspiel in Richtung X, Y und Z um A mm.

Dies bedeutet, dass eine Rohrleitung sich um A mm  verschieben kann, bevor die Bewegung in eine Richtung behindert wird

Beispiel:
Eine Rohrleitung muss durch eine Deckendurchführung verlegt werden. Das Futterrohr ist 10 mm größer als der Außendurchmesser der Rohrleitung. Die Rohrleitung hat die Tendenz, sich in Richtung X  zu verschieben. Diese Zusatzbelastung können Sie beschreiben mit:

RES(43)=X
                       GAPX=10

Am Knoten 43 befindet sich eine Behinderung in Richtung X erst dann, wenn die Rohrleitung sich bereits um 10 mm verschoben hat.  Bitte beachten Sie, dass das Lagerspiel nur in ganzzahligen Millimeter-Schritten eingegeben werden darf.   Die Angabe eines Vorzeichens charakterisiert den Fall, dass die Behinderung nur in eine Richtung wirkt.
Beispiel: GAPZ= 12  oder  GAPY= -1

FRIC=B

Die Verschiebungen werden durch Reibung mit dem Reibungskoeffizienten B behindert

Beispiel:
Eine heißgehende Rohrleitung auf einer Rohrbrücke wird überdurchschnittlich oft an- und abgefahren.  Die erforderlichen Bewegungen in den Rohrbrückenlagern werden durch Reibung behindert.  Diese Sonderform einer Belastung können Sie mit der Eingabe FRIC=0.56   modellieren.

Die Bewegung ist durch einen Reibungskoeffizienten von 0.56 behindert. Der Reibungskoeffizient versteht sich als Anteil der Kräfte, die der Bewegung entgegenwirken.  Er ist abhängig von der Oberflächenbeschaffenheit der Gleitlagerelemente.
Diese Angabe wird auf alle Auflager mit angewendet, die zumindest eine Bewegung der Rohrleitung zulassen.

FR=B

Die Verschiebungen des kurz zuvor definierten Auflagers werden durch eine Reibung mit dem Reibungskoeffizienten B behindert

Beispiel: Res(80)=Y FR=0

Dies bedeutet, dass die global mit dem Schlüsselwort FRIC gesetzte Reibung für das Auflager 80 aufgehoben wird (Abhänger).


Rohrbögen und T-Stücke

In den Eingabefeldern mit der Überschrift R können Rohrbögen und T-Stücke definiert werden.

S                            bezeichnet einen 3D-Bogen. Die DIN ist hinterlegt und wird im relevanten Fall aktiviert.

L                            bezeichnet einen 5D-Bogen. Die DIN ist hinterlegt und wird im relevanten Fall aktiviert.

Eine beliebige Zahl X legt einen Bogen an mit dem Radius X (in mm).

BWT                     bezeichnet ein Weldolet (branch welded-on)

WLT                      bezeichnet ein geschweißtes T-Stück bzw. normales Fitting

UFT                       bezeichnet ein unverstärktes T-Stück

RFT=X                  bezeichnet ein verstärktes T-Stück, wobei die Verstärkungsscheibe X mm dick ist.

SPT=X                  bezeichnet ein Spezial T-Stück, bei dem der Anwender den Spannungserhöhungsfaktor (SIF) selbst eingeben kann. SPT kann anstelle von BWT, WLT, UFT oder RFT verwendet werden.

                              Bsp: SPT = 1.3

Koordinatendefinition des Startpunktes

Die Koordinaten eines Punktes können mit dem Schlüsselwort KO   festgelegt werden.

Syntax:

Von     = Knotenname

Nach   = KO (Schlüsselwort)

Dx,Dy,Dz = Absolutkoordinaten des Punktes

Hinweis:  

KO darf nicht in der ersten Zeile verwendet werden!

Zur Grammatik

Schlüsselwörter werden mit Ausnahme der Bogen und T-Stücke in der Spalte “Sonderangaben” eingetragen.

Das Schlüsselwort KO wird in der "NACH"-Spalte verwendet.

Das Programm unterscheidet nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung:

RES(45)=X  ist gleichbedeutend mit Res(45)=x.   Die Schreibweise muss allerdings eingehalten werden, dies gilt auch für die Leerstellen.

Beschreibungen, die nicht interpretiert werden können gelten als Kommentare.

Beispiel:

Schlüsselwörter können direkt in die entsprechenden Spalten eingetragen oder dort modifiziert werden.

Da nicht interpretierbare Beschreibungen als Kommentare gelten, kann durch eine kleine Modifikation die Berechnung mit Alternativen durchgeführt werden.

Will man im obigen Beispiel die Berechnung ohne die Feder ausführen, so genügt es, das Schlüsselwort FEDER(17) in FXDER(17) zu ändern.  Es wird vom Programm als Schlüsselwort nicht mehr erkannt und als Kommentar behandelt.

>>  Eine einfache Änderung des X in ein e aktiviert die Feder wiederum.


Eingabehilfe

Damit nicht alle Eingaben eingetippt werden müssen, kann in Excel auch eine Eingabehilfe aktiviert werden. Dies erfolgt über ein Doppelklick in der Spalte Sonderangaben.

Die blauen Felder (10) bzw. (20) beinhalten die Knoten am Anfang und am Ende des Teilstückes. Zu jedem dieser Knoten können entsprechende Knotenangaben aus dem Rahmen „Rohr Anfang“ oder „Rohr Ende“ gewählt werden. Angaben zur Rohrleitung zwischen den Knoten werden aus dem Rahmen „Rohr“ gewählt. Die gewählten Angaben werden durch die farbliche Kennzeichnung der Schalter dargestellt, außerdem werden die Schlüsselwörter entsprechend der Wahl angezeigt. Durch ein nochmaliges Anklicken der Schaltfläche können die Eingaben modifiziert oder gelöscht werden. Mit der Schaltfläche OK werden die Angaben bestätigt, mit der Schaltfläche Abbrechen werden sie verworfen.

Einige Schaltflächen rufen eine weitere Eingabeform auf, um weitere Angaben abzufragen.

Diese zusätzlichen Formulare werden nachfolgend tabellarisch dargestellt.

 


Button

Zusätzliches Formular

Beschreibung

 

 

 

Festpunkt

Keine Rohrleitungs-bewegungen und –rotationen möglich

 

oder

 

Festlegung der Behinderung in Richtung X,Y und / oder Z

oder der Drehung um X,Y und / oder Z  entweder in positiver und negativer Richtung oder in eine Richtung der Achse

 

 



Button

Zusätzliches Formular

Beschreibung

 

 

Festlegung der zusätzlichen Schlüsselwörter zum Schlüsselwort Feder.

 

FDK;IFOR; REL(); Lisega und Hydra.

Alle Eingaben sind optional.

 

Siehe entsprechende Schlüsselwortbeschreibung.

 

oder

oder

oder

 

 

 

 

Legt Lagerbewegungen oder Lagerdrehungen in X,Y und / oder Z fest.

Einheit mm bzw. Grad.

 

Definiert eine äußere Kraft in Richtung  X,Y und / oder Z. Einheit N

 

Definiert ein äußeres Moment um X,Y und / oder Z.

Einheit N/m.

 

Definiert das Lagerspiel in der Behinderungsrichtung X,Y und / oder Z.        Einheit mm.

 

 

oder

 

 

Definiert den Reibungskoeffizienten

 

    global

          oder   lokal

 

 

oder

 

 

 

Definiert den Spannungser-
höhungsfaktor

 

 

   lokal

           oder  global



Button

Zusätzliches Formular

Beschreibung

 

 

 

 

 

Eingabe des Rohraußendurchmessers.   Einheit mm

 

 

 

 

Eingabe der Wanddicke.       Einheit mm

 

 

 

 

 

Eingabe der Berechnungs-temperatur.       

 

Einheit °C.

 

 

 

 

 

Eingabe Berechnungsdruck   Einheit bar(g) / Überdruck

 

 

 

 

 

Eingabe aller Abminderungen wie Korrosion und Wanddickenunterschreitung.

 



Button

Zusätzliches Formular

Beschreibung

 

 

 

 

Eingabe von Armaturen etc.

 

 

 

 

 

Eingabe des Rohrgewichtes.

 

Eingabe eines Fragezeichens öffnet das Berechnungsformular für das Rohrgewicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erzeugung der Kompensator Schlüsselwörter.

 

Hinterlegte Herstellerkataloge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berechnung der Federkonstanten aus der Verstellrate.

 

 

 

 

 

Berechnung der zusätzlichen Axialkraft (s. FLFO  Kurzbeschreibung der Schlüsselwörter)



Button

Zusätzliches Formular

Beschreibung

 

 

 

 

Eingabe des Dickenunterschiedes Rohrbogen zu geradem Rohr.

 

 

 

 

 

 

Berücksichtigung von Vorspannung

 

 

 

 

 

Berücksichtigung von
Erdbebenbelastung

 

 

 

 

Berücksichtigung von Windlasten nach DIN 1055

mit

'geringste Höhe über Grund'

kann die Starthöhe der Rohr-leitung definiert werden.

 

Diese Eingabe muss nur ein-mal erfolgen. Der Staudruck wird nach der DIN 1055 berechnet.

 

Soll ein anderer Wert ange-geben werden, so kann dies mit  diesem Schlüsselwort erfolgen

WINDq = X
x in kN/m²






Button

Zusätzliches Formular

Beschreibung

 

 

 

 

 

Berücksichtigung der Isolationsdicke nur für die Windlastberechnung

 

 

 

Berücksichtigung von

Spannungserhöhungen aufgrund von unterschied-lichen Wanddicken und Schweißnahtausführungen.

 

 

 

Führungslager.

Behinderung der Gewichts- und Normalenbewegung.

 

 

 

Berechnet die Flanschbelastung unter Berücksichtigung der aktuellen Rohrleitungsbelastung.

Diese Option ist nur aktiv, falls das entsprechende LV Modul für die Flanschberechnung erworben wurde oder über FEEZING zur Verfügung steht. (Module zur Flanschberechnung: 25V, B8, 1591, AFL)








Button

Zusätzliches Formular

Beschreibung

 

 

 

Berechnung von Stutzenanschlüssen an Behältern.

 

Diese Option ist nur aktiv , wenn das Modul FEM (Finite Elemente) erworben wurde, oder über FEEZING zur Verfügung steht                           (s. ATLAS Handbuch)

 

 

 

 

Reduzierungen werden je nach Vorschrift in der Spannungsbewertung oder nur in der grafischen Darstellung berücksichtigt

 

 

Eingabe beliebiger Rohrkomponenten.

Steifigkeit kann im Eingabeformular mit ‚RIGID‘ angegeben werden

 

Bsp:

K_AL=

WEI=

K_AQ=

K_ax=RIGID

K_LY=

K_LZ=

K_DF=

K_BFY=

K_BFZ=

Berechnung starten

Die Berechnung wird über den Menüpunkt „Pipe“ und „Berechnung“ gestartet. 

 

Anzeige während der Berechnung

 

 

Während der Berechnung wird der Berechnungsfortgang dokumentiert. Diese Dokumentation kann durch die Option „Berechnungsgang anzeigen“ im Projektblatt gesteuert werden (s.o.)

 

 

 

 

Durch den Menüpunkt „Pipe“ und „Berechnungsgang“ kann die Anzeige auch nach erfolgter Berechnung nochmals aufgerufen werden.

 

 

Anzeige der Ergebnisse

Steuerung des Dokumentationsumfanges

Tabellen, die in der Dokumentation erstellt werden sollen, können in der Tabelle Doku angewählt werden.

In dieser Tabelle können zudem die Kopf -und Fußzeilen des Projektes festgelegt werden.

Wählen Sie in 

In Excel 2007/2010:

"Seitenlayout" und dann  "Seite einrichten", "Kopf- und Fußzeile"

 

In EXCEL 2013/2016

„Einfügen“ und dann „Text“, „Kopf- und Fußzeile“

 

Nach erfolgter Berechnung legt das LV-Programm eine neue Arbeitsmappe an mit folgenden Tabellen:

Eingabetabelle

Zur Dokumentation kann die Eingabetabelle mit ausgegeben werden. In der Dokumentationsmappe ist die Eingabetabelle inaktiv.

Schlüsselwörter

Tabelle mit Erklärungen zu den Schlüsselwörtern der Eingabetabelle

Werkstoffe

Tabelle mit den Werkstoffdaten

Koordinaten

Anzeige der Knotenkoordinaten

Verschiebungen

Anzeige der berechneten Rohrleitungsbewegungen getrennt für den Lastfall Gewicht und Temperatur im globalen System

Kräfte und Momente

Anzeige der berechneten inneren Rohrleitungskräfte und –momente Im lokalen System, d.h.  die X-Achse ist die Rohrachse.

Das Rohr wird freigeschnitten und die Kräfte werden berechnet.

Wenn keine Richtungsänderung vorliegt, sind die Kräfte vor und nach dem Schnittpunkt gleich groß, haben aber entgegen gesetzte Vorzeichen.

Auflager

Anzeige der Auflager Belastung getrennt für Gewicht und Temperaturlastfall

Spannungen G

Berechnete Spannungen für den Gewichtslastfall

Spannungen T

Berechnete Spannungen für den Temperaturlastfall

Hängerdaten

Anzeige der Federhänger Daten

Kombi. Verschiebungen

Anzeige der Verschiebungen für den Kombinationslastfall

Kombi. Kräfte und Momente

Anzeige der berechneten inneren Rohrleitungskräfte und –momente für den Kombinationslastfall

Kombi. Spannungen

Anzeige der Spannungen für den Kombinationslastfall  G+T

Spannungen

Gewicht + Erbeben + Wind

Übersichtstabelle

Zusammenfassung der wesentlichen Berechnungsergebnisse

 

Das Programm gibt der neu angelegten Arbeitsmappe selbsttätig einen Namen. Eventuell wird auf die Existenz einer Arbeitsmappe mit gleichem Namen hingewiesen. Mit diesem Vorgehen können Berechnungsergebnisse auch unabhängig von der Eingabedatei geladen werden.


Erweiterte Grafik-Optionen

OpenGL

Sofern Ihr Rechner über eine OpenGL fähige Grafikkarte verfügt, können Sie die erweiterten Grafik-Optionen nutzen.    Wählen Sie im Projektfenster den Grafiktyp OpenGL.

Wird der Grafiktyp gewechselt, so wird dies erst nach einer Neuberechnung aktiv, da das Berechnungsmodul unter anderem auch die notwendigen Daten für die Darstellung generiert.

Wurde eine Neuberechnung erfolgreich durchgeführt, so kann über die Option Grafik im Menü Pipe eine
3D Grafik Ihres Systems angezeigt werden.

Menü Datei

Unter dem Menü „Datei“ können Sie die aktuell angezeigte Grafik im Format Bitmap (BMP) speichern. Die Sicherung erfolgt dabei entweder auf den letzten Dateinamen oder mit der Option „Sichern als“ in eine neue Datei. Mit dem Untermenü „Ende“ kann der Viewer beendet werden.

 


Menü Ansicht

Untermenü Hintergrundfarbe

 

Frei wählbare Farbe für den Hintergrund der grafischen Darstellung

 

Untermenü Gitternetz

 

 

Blendet das Gitternetz ein und aus.

 

Untermenü    Nur Excel markierte Zeilen

 

Markieren Sie die Knoten, die Sie in der Grafik anzeigen wollen im Eingabeblatt mit einer beliebigen Hintergrundfarbe.

Sie können so auch nicht zusammenhängende Rohrleitungen und -bereiche darstellen.

Wählen Sie eine Zelle aus. Alle Zellen in der gleichen Farbe werden jetzt im Viewer dargestellt.

 

 

Untermenü Reset

Diese Option führt einen kompletten Neuaufbau der Grafik aus.

Untermenü Ansicht

Hier haben Sie die Möglichkeit, zwischen Standardansichten zu wechseln.

Die Darstellungen im Einzelnen

Perspektive

Oben

Links

Vorne

Unten

Rechts

Nicht dargestellt ist die Ansicht „Hinten“

 

Unmaßstäbliche Darstellung,

um lange Rohrleitungen einzukürzen:

 

Anzeigen von Knoten und Rohrleitungen in einem bestimmten Nummernbereich.

Weitere Rohrleitungen werden ausgeblendet:


Abstand der Knotenbezeichnungen und skalierbare Fonts

Um unübersichtliche Darstellungen zu vermeiden, kann der Abstand der Knotenbezeichnung sowie die Schriftgröße frei gewählt werden.

Vorher

Nachher

Icon Leiste

Mit der Icon / Button Leiste  können Sie weitere Optionen schneller erreichen.


Button

Beschreibung

 

Speichern der aktuellen Ansicht (s. Menü)

 

Diese Option blendet die Knotennamen ein. Wird dieser Schaltknopf betätigt, erscheint ein weiteres Auswahlmenü.

In dieser Form können Sie festlegen, ob alle Knoten oder nur ein Knotenbereich beschriftet werden soll bzw. ob die Knotenbeschriftung wieder ausgeblendet werden soll.

 

 

Ein- und Ausblenden der Auflager

 

Beispiel :

Eingeblendete Festpunkte, Führungslager und Federhänger

 



Button

Beschreibung

 

 

 

Darstellung der Spannungen.

Hier erscheint eine weitere Auswahlform.

In dieser Form legen Sie fest, ob und für welchen Lastfall oder Lastfallkombination Sie die Spannungen anzeigen möchten.

Die Spannungen werden farblich kodiert dargestellt.

Zusätzlich können Sie für jeden Lastfall die HotSpots anzeigen. Die Bereiche mit der höchsten Spannung werden in 'rot' dargestellt.

 

 

 

Mit dieser Schaltfläche werden die Verschiebungen der Rohrleitung darge-stellt.

Auch hier erscheint zunächst eine Auswahlform. In dieser Form legen Sie fest, ob und für welchen Lastfall Sie die Verschiebung darstellen möchten. Die Verschiebung kann überzeichnet darge-stellt werden.

Dies erfolgt über den Verzerrungsfaktor. Mit ihm können auch kleinste Bewegungen dargestellt werden. Das verformte System wird als dünne rote Leitung dargestellt, das unverformte System wird als Glaskörper gezeichnet.

Animierte Darstellung der Verschiebung.

Informationen zum angeklickten Rohrstrang anzeigen.

 

Einzelne Knotenbeschriftungen können verschoben werden.

Knotennummer in der Grafik anklicken, Knoten an eine andere Stelle ziehen, Maustaste loslassen und noch einmal klicken.

Schneller Zoom.

Wird dieser Button aktiviert, können Sie bei gedrückter linker Maustaste in die Darstellung hineinzoomen (Mausbewegung nach oben) oder mit einer Mausbewegung nach unten herauszoomen.

 



Button

Beschreibung

Langsamer Zoom. Handhabung ist identisch mit schnellem Zoom.

Dieser Button ermöglicht das Verschieben der gesamten Ansicht. Halten Sie hierzu die linke Maustaste gedrückt und verschieben Sie die Ansicht auf die neue Position.

Dargestellte Rohrleitungsgröße ändern.

Abstand der Knotenbezeichnungen von der Rohrleitung anpassen.

Schriftgröße der Knotenbezeichnungen anpassen.

 Vertikales, horizontales Schwingen und Rotieren der Ansicht.

Maus-Optionen

Die rechte Maustaste dient zum freien Bewegen der gesamten Ansicht.

Halten Sie die rechte Maustaste gedrückt und bewegen Sie die Ansicht in die neue Position.